10 June 2026, 16:03

Steffen Krach attackiert Ampelkoalition: "Reformen treffen Berliner besonders hart"

Berliner SPD zweifelt an Reformzeitplan der Bundesregierung

Steffen Krach attackiert Ampelkoalition: "Reformen treffen Berliner besonders hart"

Steffen Krach, SPD-Vorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat in Berlin, hat die Bundespolitik der Ampelkoalition öffentlich scharf kritisiert. Er beschrieb eine düstere Stimmung unter den Wählern, geprägt von weitverbreiteter Verärgerung und Sorgen über die jüngsten Reformvorschläge. Seine Äußerungen richteten sich vor allem gegen die regierenden Unionsparteien und Sozialdemokraten.

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Krach warf der Bundesregierung vor, mit Sparmaßnahmen gezielt soziale Leistungen und das Gesundheitssystem zu belasten. Die geplanten Kürzungen bei Wohngeld, Elterngeld und anderen Unterstützungsangeboten würden die Berliner Bevölkerung besonders hart treffen, so der Politiker.

Zudem kritisierte er die Kommunikation der Regierung als chaotisch. Es gebe keine nachvollziehbare Begründung, warum die Reformen notwendig seien, monierte Krach. Stattdessen würden täglich neue Einschnitte verkündet – ohne ein ausbalanciertes Gesamtkonzept.

Um die Stimmung in der Bevölkerung besser zu verstehen, lud Krach Bundeskanzler und Minister ein, mit ihm an einem Berliner Infostand Gespräche mit Bürgern zu führen. Dort könnten sie die Sorgen der Menschen direkt hören. Skeptisch zeigte sich Krach, dass vor der Sommerpause noch eine Einigung über die Reformen gelingen werde.

Der SPD-Politiker betont, dass bei der Gestaltung der Reformen Fairness Vorrang vor Tempo haben müsse. Er fordert die Regierung auf, die stückweise Bekanntgabe von Kürzungen zu beenden und stattdessen ein sozial gerechteres Paket zu schnüren. Seine Forderungen spiegeln eine breite Unzufriedenheit mit der aktuellen Politikrichtung wider.

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