SWEG-Restrukturierung: Bis zu 500 Jobs in Weil am Rhein und Co. bedroht
Tobias SeidelSWEG-Restrukturierung: Bis zu 500 Jobs in Weil am Rhein und Co. bedroht
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) plant umfangreiche Umstrukturierungen, von denen bis zu 500 Beschäftigte betroffen sein könnten. Die Änderungen umfassen Entlassungen bei mehreren Busbetrieben sowie die Übertragung von Geschäftsbereichen auf neu gegründete Tochtergesellschaften. Betroffen sind unter anderem Standorte in Weil am Rhein, Wiesloch und Offenburg.
Durch die Restrukturierung könnten bestehende Betriebsstätten verkleinert oder sogar geschlossen werden. Gefährdete Mitarbeiter müssten sich möglicherweise auf Stellen in den neu entstandenen Unternehmen neu bewerben. In Weil am Rhein sollen die Veränderungen noch vor Jahresende in Kraft treten.
Die Gewerkschaft Ver.di hat Bedenken geäußert, dass aktive Mitglieder und Betriebsratsvertreter bei künftigen Einstellungen benachteiligt werden könnten. Sie fordert einen Sozialtarifvertrag sowie eine Übergangsentgeltregelung, um die Belegschaft während des Umbruchs abzusichern. Derzeit gelten keine Friedenspflichtabsprachen, da entsprechende Regelungen nicht tariflich vereinbart wurden.
Im Rahmen der Neuordnung droht Fahrpersonal der Verlust tariflicher Ansprüche, darunter der Zugang zu betrieblichen Altersvorsorgemodellen. Ver.di besteht auf Schutzmechanismen, um ungerechte Behandlung während der Übergangsphase zu verhindern.
Die Umstrukturierung könnte für bis zu 500 SWEG-Mitarbeiter den Verlust ihres Arbeitsplatzes bedeuten. Betroffene sehen sich möglicherweise mit Bewerbungsverfahren für Positionen in den neuen Tochterfirmen konfrontiert. Die Gewerkschaft setzt sich weiterhin für Garantien ein, die faire Bedingungen und den Erhalt bestehender Rechte für die Beschäftigten sichern.






