03 May 2026, 00:08

Tag der Arbeit in Braunschweig: Gewerkschaften dominieren, Rechtsextreme stören

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration auf einer Straße in Washington, D.C., mit Schildern und Transparenten, einige fahren Fahrräder, unter einem klaren blauen Himmel.

Tag der Arbeit in Braunschweig: Gewerkschaften dominieren, Rechtsextreme stören

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig zum Tag der Arbeit – meist friedlich, aber mit vereinzelten Zwischenfällen

Am Freitag fanden in Braunschweig im Rahmen des Internationalen Tags der Arbeit mehrere Demonstrationen statt. Die Stadt erlebte sowohl Gewerkschaftsaufmärsche als auch eine rechtsextreme Versammlung, wobei die meisten Veranstaltungen ohne größere Störungen verliefen. Zwar blieben die meisten Proteste geordnet, doch gab es einige isolierte Auseinandersetzungen und kleinere Vorfälle.

Der Tag begann mit dem Hauptaufmarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Thema Arbeitnehmerrechte, der um 11 Uhr vom Burgplatz aus startete. Rund 1.800 Teilnehmer zogen zum Bürgerpark und trafen dort gegen 12:30 Uhr ein. Kurz darauf, um 13:05 Uhr, startete eine zweite DGB-Demonstration von der Konrad-Adenauer-Straße aus unter dem Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“.

Gleichzeitig versuchte die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung abzuhalten. Aufgrund der Präsenz des DGB lenkte die Polizei den NPD-Aufmarsch um, an dem letztlich nur etwa 40 Anhänger teilnahmen. Einige DGB-Teilnehmer verließen ihre Veranstaltung, um sich einer Gegenkundgebung gegen die NPD anzuschließen.

Während der NPD-Versammlung wurden Eier geworfen, allerdings gab es keine Verletzungen oder Sachschäden. An anderen Orten kam es zu Handgreiflichkeiten, bei denen zwei Polizisten angegriffen und ein Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt registriert wurden. Trotz dieser Vorfälle endeten alle Demonstrationen bis 17:15 Uhr, wobei die Behörden die Lage insgesamt unter Kontrolle hielten.

Die Proteste in Braunschweig zeigten ein Nebeneinander von groß angelegten Gewerkschaftsveranstaltungen und kleineren rechtsextremen Zusammenkünften. Zwar hielten sich die meisten Teilnehmer an die Vorschriften, doch führte eine Handvoll Konflikte zu geringfügigen Störungen. Die Polizei bestätigte, dass es bis zum Ende des letzten Aufmarsches keine schweren Verletzungen oder größeren Schäden gab.

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