01 May 2026, 14:09

Ungleichheit 2025: Managergehälter steigen rasant – Löhne bleiben stehen

Liniengraph auf einem weißen Hintergrund, der die Produktivitätssteigerungen über 35 Jahre zeigt, mit Text, der besagt, dass die Vorteile nicht die Mittelschicht erreicht haben.

Ungleichheit 2025: Managergehälter steigen rasant – Löhne bleiben stehen

Weltweite Ungleichheit verschärft sich 2025 weiter: Managergehälter explodieren, während Löhne stagnieren

Die globale Ungleichheit hat sich 2025 weiter vertieft: Während die Bezüge von Führungskräften stark steigen, harren die Durchschnittslöhne auf der Stelle. Ein neuer Bericht zeigt den eklatanten Gegensatz zwischen Spitzenverdienern und der breiten Arbeitnehmerschaft auf. Gleichzeitig verschärfen Warnungen vor wachsender Armut den Druck auf politische Reformen.

Kluft zwischen Managern und Beschäftigten wächst rasant Die Einkommensscheere zwischen Führungskräften und Arbeitnehmern hat sich dramatisch geweitet. Die 1.500 bestbezahlten Konzernchefs verdienten 2025 im Schnitt 8,4 Millionen US-Dollar – ein Plus von 11 Prozent gegenüber 2024 und sogar 54 Prozent mehr als 2019.

Für die meisten Beschäftigten hingegen blieb der Lohnzuwachs minimal. Der globale Durchschnittslohn lag 2025 bei 17.156 US-Dollar – nur 0,5 Prozent höher als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019 ist dieser Wert sogar um 12 Prozent gesunken.

Armutsbekämpfung stockt – UN warnt vor dramatischen Folgen Auch die Verlangsamung beim Rückgang der Armut gibt Anlass zur Sorge. Seit 2020 hat sich die jährliche Abnahme der Erwerbsarmut halbiert – auf nunmehr 3 Prozent pro Jahr. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) warnt, dass die Golfkrise im schlimmsten Fall weitere 32 Millionen Menschen in die Armut treiben könnte.

Oxfam fordert konkrete Maßnahmen gegen Ungleichheit Als Reaktion darauf drängt Oxfam die Regierungen zum Handeln. Die Organisation schlägt zeitlich befristete Pläne zur Verringerung der Ungleichheit vor – mit klaren Zielen und regelmäßigen Fortschrittskontrollen. Weitere Empfehlungen umfassen höhere Steuern für Superreiche, strengere Lobbyregeln und Begrenzungen für politische Spenden wohlhabender Einzelpersonen.

Die aktuellen Zahlen offenbaren eine wachsende Kluft zwischen Top-Managern und einfachen Arbeitnehmern. Angesichts steigender Armutsrisiken zielen Oxfams Vorschläge auf strukturelle Reformen ab, um die Ungleichheit durch gezielte Politik zu bekämpfen. Die Regierungen stehen nun unter Druck, in den kommenden Jahren messbare Lösungen umzusetzen.

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