Union Berlin kämpft in Freiburg um den Klassenerhalt ohne Führungsspieler
Tobias SeidelUnion-Torwart Rönnow gegen Freiburg wohl fit - Union Berlin kämpft in Freiburg um den Klassenerhalt ohne Führungsspieler
Union Berlin steht vor einer schwierigen Auswärtsfahrt zum SC Freiburg am Wochenende. Die Gäste reisen in schlechter Form an – in den letzten zehn Spielen gelang ihnen nur ein Sieg. Freiburg hingegen bleibt in den vergangenen 16 Heimspielen über alle Wettbewerbe hinweg ungeschlagen.
Die Probleme von Union Berlin halten seit der Winterpause an. In den letzten zehn Partien blieb der Verein ohne Sieg, sodass er nun nur noch vier Punkte über dem Relegationsplatz liegt. Die Lage verschärft sich durch die Sperre von Mannschaftskapitän und defensivem Führungsspieler Leopold Querfeld, der das Spiel verpassen wird.
Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Torhüter Frederik Rønnow kehrt nach seiner Sprunggelenksverletzung zurück in den Kader. Auch Verteidiger Tom Rothe könnte nach überstandenen Fitnessproblemen auflaufen. Doch Querfelds Fehlen ist ein herber Rückschlag für eine Mannschaft, der es ohnehin an Selbstvertrauen mangelt.
Freiburg hingegen hat unter Trainer Julian Schuster eine beeindruckende Heimstärke aufgebaut. Die 16 Spiele andauernde Unbesiegten-Serie im Europa-Park-Stadion erstreckt sich über alle Wettbewerbe – damit zählt die Mannschaft zu den unangenehmsten Gegnern auf eigenem Platz. Ohne ihren wichtigsten Abwehrspieler wird die Aufgabe für Union Berlin noch schwieriger.
Die Berliner müssen sich schnell steigern, um nicht weiter in die Abstiegsgefahr abzurutschen. Ein Sieg würde die Spannung lindern, doch Freiburgs Heimform spricht gegen eine einfache Aufgabe.
Union Berlin liegt nur vier Punkte über dem Relegationsplatz. Eine Niederlage in Freiburg würde die Mannschaft in ernste Bedrängnis bringen – bei nur noch wenigen ausstehenden Spielen. Für Freiburg wäre ein weiteres ungeschlagenes Heimspiel die Fortsetzung ihrer starken Serie und würde die Position in der Tabellenmitte festigen.