Union Berlin verliert gegen RB Leipzig 1:3 und steckt fest in der Krise
Luisa HofmannUnion Berlin verliert gegen RB Leipzig 1:3 und steckt fest in der Krise
Union Berlin erleidet 1:3-Heimniederlage gegen RB Leipzig und rutscht tiefer in Abstiegsnot
Am Samstag unterlag der 1. FC Union Berlin vor heimischem Publikum RB Leipzig mit 1:3 und steckt damit noch tiefer in Abstiegsängsten. Die Niederlage war das zweite Spiel unter der neuen Trainerin Marie-Louise Eta – die Mannschaft bleibt nun seit fünf Partien ohne Sieg. Leipzig hingegen baute seine Siegesserie auf fünf Spiele aus und hält sich damit die Champions-League-Träume weiter offen.
Die Gäste übernahmen früh die Kontrolle im Stadion An der Alten Försterei. Max Finkgräfe eröffnete in der 22. Minute den Torreigen, ehe Rômulo nur drei Minuten später nachlegte. Unions Probleme verschärften sich, als Torhüter Frederik Rønnow verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste – für ihn kam Carl Klaus noch vor der Pause ins Tor.
In der 63. Minute erhöhte Ridle Baku auf 3:0. Danilho Doekhi gelang Union mit einem Kopfball in der 78. Minute zwar der Anschlusstreffer, doch es war zu wenig, zu spät. Vor dem Spiel hatte es eine herzliche Umarmung zwischen Leipzigs Trainer Ole Werner und Eta gegeben – ihre Ehemänner hatten in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet.
Abseits des Platzes nahm RB Leipzigs Aufsichtsratsvorsitzender Oliver Mintzlaff während der Partie an einer Charity-Aktion teil: Er lief zwei Mal zehn Kilometer auf dem Laufband, um die Wings for Life World Run zu unterstützen, die am 10. Mai stattfindet.
Die Niederlage lässt Union Berlin weiter in akuter Abstiegsgefahr – unter Eta wartet die Mannschaft noch immer auf den ersten Sieg. Leipzig hingegen setzt mit dem fünften Sieg in Folge seinen Lauf Richtung Tabellenoberhaus fort. Die nächste Herausforderung wird sein, diese Form in der heißen Phase der Saison zu halten.






