VfB steht vor dem Aus in der Europa League - Undav-Tor reicht nicht - VfB Stuttgart verliert knappe Europa-League-Partie gegen FC Porto
VfB Stuttgart unterliegt im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals FC Porto mit 1:2
Die Stuttgarter erlitten in ihrem ersten europäischen K.-o.-Spiel seit 13 Jahren eine 1:2-Heimniederlage gegen den FC Porto. Zwei schnelle Tore der Gäste brachten den VfB früh in Bedrängnis, ehe Deniz Undav mit einem Treffer die Hoffnung aufrechterhielt.
Zu Beginn zeigte Stuttgart noch vielversprechende Ansätze, kontrollierte das Spielgeschehen, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung. Trainer Sebastian Hoeneß hatte seine Mannschaft zuvor vor den Folgen defensiver Fehler gewarnt – und sollte Recht behalten.
Porto traf innerhalb von nur sechs Minuten doppelt und versetzte die Stuttgarter Fans in Schockstarre. Undav, mit 20 Saisontoren bester Torschütze der Schwaben, verkürzte noch vor der Pause und hielt die Partie damit offen. Sein sechstes Tor in Folge sorgte für Spannung, reichte aber nicht zum Ausgleich.
Trotz Ballbesitzvorherrschaft im zweiten Durchgang fand Stuttgart kaum Lücken in Portos Abwehr. Die Gäste blieben stabil und zwingen die Stuttgarter nun, im Rückspiel auswärts zu gewinnen, um weiterzukommen.
Undav ist in dieser Saison eine Schlüsselfigur: Nach seinem ersten Europa-League-Tor im November gegen Feyenoord führt er nicht nur die Vorlagenstatistik (sechs) an, sondern belegt auch Platz sieben in der Torschützenliste. Seine Flexibilität – ob als Stürmer, falsche Neun oder offensiver Mittelfeldspieler – macht ihn unverzichtbar.
Nächste Woche steht Stuttgart in Porto vor einer schweren Aufgabe. Ein Sieg ist nötig, um erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder ins Viertelfinale einzuziehen. Die Offensive um Undav muss dann präziser agieren, um die Niederlage noch zu drehen.