Weston McKennies Aufstieg vom Bundesliga-Talent zum Juventus-Star und WM-Hoffnung
Tobias SeidelWeston McKennies Aufstieg vom Bundesliga-Talent zum Juventus-Star und WM-Hoffnung
Weston McKennie, ein Schlüsselfigur im Mittelfeld der US-Nationalmannschaft, hat sich eine Karriere in Europas Top-Ligen aufgebaut. Sein Weg begann mit 17 Jahren in der deutschen Bundesliga und führte ihn später zu Juventus, wo er als erster US-Amerikaner für den italienischen Klub spielte. Nun rückt er vor der WM 2022 erneut in den Fokus – dank seiner starken Leistungen.
McKennies Leidenschaft für Fußball entfachte früh. Schon mit sieben Jahren traf er 2006 bei einer Begegnung auf US-Legenden wie Landon Donovan und Carlos Bocanegra. Dieses Erlebnis weckte in ihm den Traum, Profifußballer zu werden.
Mit 17 stand er bereits für Schalke 04 in der Bundesliga auf dem Platz. Vier Jahre später verpflichtete Juventus ihn – als ersten US-Spieler in der Vereinsgeschichte. In vier Jahren Serie A entwickelte er sich zu einem vielseitigen Mittelfeldspieler, der Verteidigung und Angriff gekonnt verknüpft.
Seine Karriere führte ihn auch in die englische Premier League zu Leeds United, wo er wertvolle Erfahrungen in einer der härtesten Ligen der Welt sammelte. Vor der WM 2022 durchlebte er seine bis dahin beste Saison als Profi.
Auf internationaler Ebene war McKennie eine zentrale Figur. Die US-Mannschaft setzte auf seine Fähigkeit, das Spiel zu lenken und Torchancen zu kreieren. Trotz seines Engagements erzielte das Team im Turnierverlauf nur drei Tore. Seit dem dritten Platz 1930 kam die USA nie über das Achtelfinale hinaus.
Auch in europäischen Wettbewerben hinterließ McKennie seine Spuren. Mit elf Toren in der Champions League gehört er zu den wenigen US-Spielern, die in diesem Wettbewerb so erfolgreich waren.
Die WM 2022 markierte ein weiteres Kapitel in McKennies wachsendem Einfluss auf dem Platz. Seine Rolle als Spielmacher im Mittelfeld war entscheidend für die Taktik des US-Teams. Mit seiner Erfahrung aus den Top-Ligen Europas bleibt er eine Schlüsselfigur – sowohl für seinen Verein als auch für die Nationalmannschaft.






