09 May 2026, 18:09

Wie Zoos und Wildparks gegen steigende Energiekosten kämpfen – ohne Tiere abzugeben

Ein Miniaturzoomodell mit Besuchern, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen und einem Zaun, vor einer Hintergrundwand mit Text unten.

Wie Zoos und Wildparks gegen steigende Energiekosten kämpfen – ohne Tiere abzugeben

Steigende Energiekosten setzen Zoos und Wildparks schwer zu

Viele Einrichtungen stehen vor schwierigen Entscheidungen, da die Kosten immer weiter steigen. Doch einige, wie der Zoo Braunschweig und der Wildpark Essehof, finden Wege, sich anzupassen – ohne ihre Tierbestände zu verringern.

Der Zoo Braunschweig schließt aus, die Zahl seiner Tiere zu reduzieren, trotz höherer Rechnungen. Stattdessen setzt er verstärkt auf grüne Energie: Bereits jetzt betreibt er eine 80-kW-Solaranlage sowie kleinere Photovoltaik-Einheiten. Geplant sind nun weitere 12 kW Solarstrom und ein 10-kW-Batteriespeicher.

Zusätzlich nutzt der Zoo ein Blockheizkraftwerk, einen Holzvergaser und eine Pelletheizung. Diese Maßnahmen helfen, die steigenden Kosten abzufedern, ohne die Tierhaltung zu beeinträchtigen.

Der Wildpark Essehof bleibt dank seiner Biomasseheizung vergleichsweise unberührt von der Krise. Auch hier gibt es keine Pläne, Tiere abzugeben. Ähnlich verhält es sich im Wildpark Stöckheim, wo die Energiekosten nur 2,5 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen.

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Nicht alle Einrichtungen kommen so gut durch die Krise. Manche haben bereits Tiere in andere Einrichtungen abgegeben oder auf energieintensive Arten verzichtet. Das Artenschutzzentrum Grasleben etwa hat Solaranlagen installiert, um die Kosten für wärmeliebende Tiere zu senken.

Der Zoo Braunschweig und der Wildpark Essehof halten an ihren Tierbeständen fest. Beide setzen auf erneuerbare Energien, um die finanzielle Belastung zu mildern. Bisher scheinen ihre Strategien aufzugehen – während andere in der Branche spürbare Einschnitte vornehmen mussten.

Quelle