24 May 2026, 18:04

Wohngeld und Lastenzuschuss: So erhalten Mieter und Eigentümer finanzielle Hilfe gegen hohe Wohnkosten

Hohe Mieten? Hier erfahren Sie, wann Sie staatliche Unterstützung erhalten

Wohngeld und Lastenzuschuss: So erhalten Mieter und Eigentümer finanzielle Hilfe gegen hohe Wohnkosten

Steigende Mieten in der gesamten Region setzen Rentner und Haushalte mit niedrigem Einkommen zunehmend unter Druck. Viele kämpfen damit, die Wohnkosten zu stemmen – doch es gibt finanzielle Unterstützung. Zwei zentrale Förderprogramme – das Wohngeld (Mietzuschuss) und der Lastenzuschuss (Zuschuss zu den Wohnkosten für Eigentümer) – könnten dringend benötigte Entlastung bringen.

Das Wohngeld bietet monatliche Hilfe für Mieter, die mit hohen Mieten belastet sind. Im Durchschnitt erhalten Berechtigte etwa 300 Euro, wobei die genaue Höhe von den örtlichen Mietpreisen, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen abhängt. Allerdings wurde die Leistung seit 2023 nicht mehr angepasst – die nächste Erhöhung ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen.

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Nicht jeder hat Anspruch auf diese Unterstützung. Antragsteller dürfen keine anderen staatlichen Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beziehen. Eigentümer hingegen könnten für den Lastenzuschuss infrage kommen, eine separate Förderung, die belastende Wohnkosten abfedern soll.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hilft Bürgern, sich in diesem Förderdschungel zurechtzufinden. In Braunschweig unterstützt die Organisation etwa bei Anträgen auf Wohngeld, Lastenzuschuss oder rentenbezogenen Fragen. Besonders wichtig ist diese Beratung, da bundesweit schätzungsweise zwei Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld hätten – viele wissen jedoch nicht, wie sie den Antrag stellen sollen.

Angesichts weiter steigender Mieten bleiben Wohngeld und Lastenzuschuss für viele Haushalte überlebenswichtig. Die Beratung des SoVD kann den Bewerbungsprozess vereinfachen und sicherstellen, dass Bedürftige die ihnen zustehende Hilfe auch erhalten. Die nächste Anpassung der Wohngeldsätze steht allerdings erst 2027 an.

Quelle