Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge am Grenzübergang Konstanz
Anton WolfZoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge am Grenzübergang Konstanz
Zollbeamte in Deutschland haben am Grenzübergang Konstanz-Autobahn eine Lieferung gefälschter Zippo-Feuerzeuge beschlagnahmt. Die als Sturmfeuerzeuge aus China deklarierte Sendung war den Beamten aufgefallen, nachdem sie den Verdacht hegtten, es handele sich um Fälschungen. Später bestätigte der Markeninhaber, dass es sich um unautorisierte Nachahmungen handelte.
Ein bayerisches Handelsunternehmen hatte die Ware, deren Wert auf etwa 1.700 Euro geschätzt wird, dem Zoll gemeldet. Die Beamten erkannten sofort Ähnlichkeiten zu originalen Zippo-Feuerzeugen, die rechtlich geschützt sind. Nach Rücksprache mit dem Markeninhaber stand fest, dass es sich um Plagiate handelte.
Die Feuerzeuge wurden beschlagnahmt und anschließend vernichtet. Der Vorfall reiht sich in einen größeren Trend ein: Allein im Jahr 2023 registrierte der deutsche Zoll 1.247 Beschlagnahmungen gefälschter Zippo-Produkte im Wert von rund 1,2 Millionen Euro. Die meisten Fälle traten am Frankfurter Flughafen und im Hamburger Hafen auf.
Die Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll koordiniert solche Maßnahmen bundesweit und in der gesamten EU. Sie fungiert als Ansprechpartner für Markeninhaber, die den Import von Fälschungen stoppen wollen. Zudem bleibt dem Markeninhaber die Möglichkeit, zivilrechtliche Schritte gegen den Importeur einzuleiten.
Die Beschlagnahmung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Schmuggel gefälschter Waren nach Deutschland zu bekämpfen. Die Zollbehörden überwachen Sendungen weiterhin genau, insbesondere wenn Markenrechte gefährdet sind. Die vernichteten Feuerzeuge werden nicht in den Handel gelangen, und gegen die Verantwortlichen könnten weitere rechtliche Konsequenzen folgen.