Zugbegleiter nach Streit um Pitbull im Regionalexpress brutal angegriffen
Anton WolfZugbegleiter nach Streit um Pitbull im Regionalexpress brutal angegriffen
Zugbegleiter auf Regionalexpress nach Stuttgart am Freitagabend bedroht, beschimpft und körperlich angegriffen
Der Vorfall ereignete sich, nachdem ein Mitarbeiter einen Fahrgast auf das angemessene Verhalten mit Haustieren im Zug hingewiesen hatte.
Laut Angaben eskalierte die Situation, als der Zugbegleiter einen Mann mit einem Pitbull ansprach. Der Verdächtige soll daraufhin aggressiv reagiert haben: Er bedrängte den Bahnmitarbeiter mit wüsten Beschimpfungen, drohte ihm und schlug ihm schließlich mit der Faust auf die Hand. Anschließend floh er mit seinem Hund aus dem Zug und ließ den verletzten Angestellten zurück.
Der Gesuchte wird als etwa 1,90 Meter groß, kräftig gebaut, mit kurzen Haaren und vollem Bart beschrieben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Bei der Deutschen Bahn dürfen Hunde grundsätzlich ohne Maulkorb mitfahren, für größere Tiere ist jedoch ein Ticket erforderlich. In jüngster Zeit lag der Fokus der Richtlinien eher auf verantwortungsvollem Reisen mit Haustieren als auf der Durchsetzung von Maulkorbpflichten. In den letzten zwei Jahren gab es keine größeren Änderungen in dieser Hinsicht.
Die Behörden fahnden weiterhin nach dem flüchtigen Täter. Der verletzte Zugbegleiter wurde nach dem Angriff medizinisch versorgt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.






