19 June 2026, 00:03

A39-Ausbau zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt vorerst blockiert

Verzögerung bei der A39-Erweiterung: Wichtiges Gerichtsurteil steht bevor

A39-Ausbau zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt vorerst blockiert

Ausbau der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt vorerst gestoppt

Eine für nächste Woche erwartete Gerichtsentscheidung könnte darüber befinden, ob die Bauarbeiten an den Abschnitten Wolfsburg und Gifhorn wiederaufgenommen werden dürfen. Die mündliche Verhandlung zu einer Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist für den 23. Juni angesetzt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Projekt A39 soll Lüneburg, Wolfsburg, Helmstedt, Wolfenbüttel, Braunschweig und Salzgitter verbinden, bevor es in die A7 mündet. Zwischen dem Autobahnkreuz Weyhausen und der geplanten Anschlussstelle Ehra ist zudem eine neue Rastanlage, der Servicebereich Tappenbecker Moor, vorgesehen. Im südlichen Abschnitt würde die Trasse von Wolfsburg bis nach Ehra im Landkreis Gifhorn führen.

Der BUND hatte bereits 2019 die Planfeststellungsbeschlüsse für diesen Abschnitt angefochten. Das Gericht gab der Umweltorganisation zunächst recht, woraufhin im Dezember 2020 eine Nachbesserung und ein ergänzendes Verfahren eingeleitet wurden. Die Autobahn GmbH stuft die Genehmigung für den südlichen Abschnitt derzeit als nicht vollziehbar ein. 2024 reichte der BUND eine zweite Klage ein – das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, könnte aber bald entschieden werden.

Die anstehende Entscheidung könnte den Weg für die Fortsetzung der Bauarbeiten ebnen. Falls das Urteil zu Gunsten der Beklagten ausfällt, könnten die Arbeiten am südlichen Abschnitt endlich beginnen. Das Ergebnis wird die nächsten Schritte für den stockenden Ausbau der A39 bestimmen.

Quelle