06 April 2026, 18:05

Andreas Kuhlmann übernimmt DWV-Führung und setzt auf Wasserstoff als Schlüssel der Energiewende

Gelbes wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude mit Absperrpollern, Bannern, Menschen, Schildern, einer Topfpflanze, Deckenleuchten und Lüftern.

Andreas Kuhlmann übernimmt DWV-Führung und setzt auf Wasserstoff als Schlüssel der Energiewende

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat Andreas Kuhlmann zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt, mit Wirkung zum 1. Mai 2026. Kuhlmann bringt umfangreiche Erfahrung in der Energiepolitik mit, darunter fast ein Jahrzehnt an der Spitze der Deutschen Energie-Agentur (dena) sowie seine Tätigkeit im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Bereits jetzt zeigt er sich begeistert von seiner neuen Aufgabe und bezeichnet Wasserstoff als einen zentralen Baustein der Energiewende und des Klimaschutzes.

Kuhlmanns berufliche Laufbahn umfasst Stationen in sowohl öffentlichen als auch privaten Sektoren. Vor seiner Zeit bei der dena war er als Geschäftsführer bei der Unternehmens- und Strategieberatung Christ & Company tätig. Seine Berufung folgt auf eine Phase des Führungswechsels beim DWV, der im Oktober 2024 eine duale Vorstandsstruktur mit Friederike Lassen und Dr. Bernd Pitschak einführte. Pitschak wird den Verband zum 30. Juni 2026 verlassen.

Der DWV vertritt ein breites Netzwerk von über 140 Institutionen und Unternehmen sowie mehr als 350 Einzelmitgliedern. Er deckt die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab – von der Erzeugung bis zur Verteilung. Kuhlmann betont die einzigartige Rolle des Verbandes als zentrale Anlaufstelle für die Branche, die unterschiedliche Akteure unter einem Dach vereint.

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Unter der aktuellen Führung hat sich der DWV darauf konzentriert, die Interessen der Wasserstoffwirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene zu vertreten. Verbandspräsidentin Silke Frank unterstrich kürzlich die Bedeutung, den Einfluss des DWV in politischen Diskussionen weiter zu stärken. Mit Kuhlmanns Amtsantritt soll dieses Ziel vorangetrieben werden, da er die Aufgabe übernimmt, den Verband durch eine entscheidende Phase der Energiewende zu führen.

Mit Kuhlmann an der Spitze will der DWV seine Position als wichtiger Fürsprecher der Wasserstoffbranche festigen. Seine Expertise in Energiepolitik und strategischer Führung wird die Bemühungen des Verbandes unterstützen, Regulierungen mitzugestalten und die Rolle von Wasserstoff im Klimaschutz zu fördern. Der Führungswechsel markiert ein neues Kapitel für die Organisation, die ihren Einfluss weiterhin ausbauen wird.

Quelle