28 April 2026, 00:08

Baden-Württemberg startet Großrazzia für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Ein Polizei-Motorrad am Straßenrand mit einem Helm darauf, umgeben von Bäumen, Pfählen, Gebäuden, Pflanzen, Gras, Steinen und anderen Fahrzeugen.

Baden-Württemberg startet Großrazzia für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Landweite Sicherheitskampagne in Baden-Württemberg: Mehr Schutz für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer

Am 28. April 2026 findet in Baden-Württemberg eine landesweite Verkehrssicherheitsaktion statt, die den Schutz von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern verbessern soll. Im Fokus der Polizei stehen gefährliche Verhaltensweisen wie illegales Überholen auf Radwegen und das Zuparken von Fahrradspuren. Die Initiative ist eine Reaktion auf den deutlichen Anstieg von Unfällen mit Zweirädern im vergangenen Jahr.

Mehr als 1.300 Beamte werden im südlichen Schwarzwald in über 300 Kontroll- und Präventionsmaßnahmen im Einsatz sein. Zu ihren Aufgaben gehören strengere Überprüfungen sowie Aufklärungskampagnen, um die Risiken für schwächere Verkehrsteilnehmer zu verringern.

Allein im Jahr 2025 waren Zweiräder in mehr als der Hälfte aller Unfallmeldungen mit Personenschäden im Land beteiligt – über 16.800 Vorfälle. Die Zahl der Verletzungen durch E-Scooter stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel. Die Behörden wollen diesen Gefahren nun mit gezielten Maßnahmen begegnen.

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Die Kampagne wird auf typische Risiken wie blockierte Radspuren und rücksichtsloses Überholen aufmerksam machen. Die Polizei erhofft sich dadurch langfristige Verbesserungen für die Sicherheit von Radfahrern, E-Scooter-Nutzern und anderen Zweiradfahrern.

Die Aktion kombiniert Kontrollen mit Aufklärungsarbeit, um vermeidbare Unfälle zu reduzieren. Durch strengere Überwachung und Öffentlichkeitsarbeit sollen die Straßen für alle sicherer werden. Die Ergebnisse der Kampagne werden nach dem 28. April ausgewertet.

Quelle