28 April 2026, 20:09

Freiburger Wirtschaft kämpft gegen Verpackungssteuer und warnt vor Jobverlusten

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Hong Kong, mit Transparenten und Schildern, mit Bäumen, Glasgebäuden, Fahrzeugen und Straßenschildern im Hintergrund.

Freiburger Wirtschaft kämpft gegen Verpackungssteuer und warnt vor Jobverlusten

Wirtschaftsverbände in Freiburg wehren sich gegen die Verpackungssteuer und fordern deren sofortige Abschaffung

Unternehmensvertreter kritisieren, dass die Abgabe Restaurants, Catering-Dienste und Lieferbetriebe übermäßig belastet. Einige Betriebe hätten bereits Aufträge verloren oder müssten Stellen abbauen, so die Klage der Branche.

Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) verlangt die Abschaffung der Steuer in ihrer aktuellen Form. Laut der Organisation treiben die zusätzlichen Kosten – oft im hohen dreistelligen Bereich bei Veranstaltungen – Unternehmen dazu, ihr Angebot einzuschränken. Bereits früher hatten Berichte der Industrie- und Handelskammer (IHK) gezeigt, dass viele Gastronomen mit den Folgen der Steuer hadern.

Kritiker halten den oft vorgeschlagenen Umstieg auf Mehrwegverpackungen für viele Betriebe im Alltag schlicht undurchführbar. Einige Unternehmen verzeichnen bereits Auftragsverlagerungen in benachbarte Regionen ohne eine solche Abgabe. Da die Stadtverwaltung das Thema erst im Herbst erneut prüfen will, warnen betroffene Firmen vor weiteren Schäden durch die Verzögerung.

Der VBU äußert Besorgnis über mögliche Arbeitsplatzverluste und verweist darauf, dass manche Betriebe bereits Personal abgebaut hätten. Branchenvertreter fordern nun schnelles politisches Handeln – nicht erst in Monaten –, um bleibende Schäden für die lokale Wirtschaft zu verhindern.

Die Verpackungssteuer stößt weiterhin auf scharfe Ablehnung bei Wirtschaftsverbänden, die die finanzielle Belastung als untragbar bezeichnen. Ohne rasche Gegenmaßnahmen drohten weiteren Betrieben Auftragsverluste, Stellenstreichungen oder sogar Standortverlagerungen in Regionen ohne die Abgabe. Der für den Herbst geplante Überprüfungstermin der Stadt bleibt für die Forderung nach sofortigen Änderungen ein zentraler Streitpunkt.

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