02 April 2026, 12:05

Baden-Württemberg startet Großrazzia gegen illegales Auto-Tuning an Karfreitag 2026

Polizeiauto fährt auf einer Rennstrecke mit Gras auf beiden Seiten, im Hintergrund sind Menschen und Zelte zu sehen.

Baden-Württemberg startet Großrazzia gegen illegales Auto-Tuning an Karfreitag 2026

Deutsche Behörden verschärfen Vorgehen gegen illegale Auto-Tuning-Szene und rücksichtsloses Fahren

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In Baden-Württemberg startet an Karfreitag, dem 3. April 2026, eine großangelegte Kontrollaktion gegen illegale Fahrzeugmodifikationen und gefährliche Fahrmanöver. Die Maßnahme ist Teil einer langjährigen Initiative, die auf die bekämpfung tödlicher Unfälle durch illegale Rennen und leichtsinniges Verhalten im Straßenverkehr abzielt.

Die anstehende Razzia markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem die Polizei Baden-Württembergs an der bundesweiten Kampagne "Deine Fahrt kann tödlich sein" teilnimmt. Im Fokus stehen dabei sogenannte Autoposer – Fahrer, die sich mit getunten Fahrzeugen präsentieren und riskante Stunts aufführen.

Die Beamten werden gezielt bekannte Treffpunkte der Tuning-Szene überwachen. Bei ähnlichen Kontrollen im Jahr 2025 hatten sie über 19.000 Fahrzeuge überprüft, tausende Verstöße festgestellt und mehr als 1.400 Autos sichergestellt. Allein die jährlichen Karfreitags-Aktionen führen regelmäßig zu mehreren hundert Ordnungswidrigkeiten.

An den bisherigen bundesweiten Einsatzwellen, darunter eine Großrazzia im November 2024, beteiligten sich alle 16 Bundesländer. Die Behörden kündigten nun noch strengere Maßnahmen an: mehr Streifen, höhere Strafen und eine konsequente Ahndung von Gesetzesverstößen. Das Ziel bleibt unverändert – illegale Straßenrennen, nicht genehmigte Fahrzeugumbauten und lebensgefährliche Fahrmanöver zu unterbinden.

Die verschärften Kontrollen sind Teil einer bundesweiten Strategie, um rücksichtsloses Fahrverhalten einzudämmen. Angesichts wiederholter tödlicher Unfälle durch illegale Rennen will die Polizei gefährliche Aktivitäten bereits im Vorfeld verhindern. Parallel dazu laufen weiterhin Bemühungen, die Kultur des Hochrisiko-Fahrens in Deutschland nachhaltig zu bekämpfen.

Quelle