Bari Weiss expandiert mit CBS und The Free Press auf den britischen Medienmarkt
Anton WolfBari Weiss expandiert mit CBS und The Free Press auf den britischen Medienmarkt
Bari Weiss baut ihre Medienaktivitäten über die USA hinaus aus und trifft sich mit britischen Journalisten, um mögliche Kooperationen zu erkunden. Zu den jüngsten Gesprächen gehören potenzielle Projekte von CBS News und The Free Press in Großbritannien. Besonders interessiert zeigt sie sich an Journalisten, die sie als unabhängige Denker einstuft.
Kürzlich traf sich Weiss zum Mittagessen mit Justin Webb, einem Journalisten der BBC, im Rahmen ihrer Kontakte. Zudem hat sie Trevor Phillips als leitenden Korrespondenten für globale Angelegenheiten bei CBS News verpflichtet. Phillips beschrieb sie als jemanden, der „durch den Lärm dringt“ und in seiner Berichterstattung die Wahrheit in den Vordergrund stellt.
CBS News und BBC News arbeiten seit 2017 zusammen, vor allem beim Austausch von Filmaufnahmen und Ressourcen. Die BBC verweist auf ihrer Website regelmäßig auf CBS als ihren US-Nachrichtenpartner. Allerdings äußern einige BBC-Insider Bedenken gegenüber der Zusammenarbeit – insbesondere mit Verweis auf Weiss’ polarisierende Rolle in der Medienlandschaft.
Neben ihrer Tätigkeit für CBS hat Weiss’ Publikation The Free Press den Kolumnisten Douglas Murray unter Vertrag genommen. Murray schreibt für die New York Post und ist stellvertretender Chefredakteur beim Spectator.
Weiss’ Schritte deuten auf eine verstärkte Konzentration auf den britischen Markt hin: CBS News besetzt mit Phillips eine Schlüsselposition, während The Free Press Murray ins Team holt. Die bestehende Partnerschaft zwischen BBC und CBS bleibt trotz interner Vorbehalte bestehen.






