Bergisches Land stärkt Zusammenarbeit für bessere Seniorenpolitik und Barrierefreiheit
Anton WolfBergisches Land stärkt Zusammenarbeit für bessere Seniorenpolitik und Barrierefreiheit
Vertreter der Kommunalverwaltungen aus fünf Städten des Bergischen Landes haben ihre Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik erneut bekräftigt. Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen trafen sich kürzlich, um gemeinsame Herausforderungen und zukünftige Vorhaben zu erörtern. Im Mittelpunkt stand die Verbesserung der selbstständigen Lebensführung und der Unterstützung älterer Bürger in der gesamten Region.
Bei dem Treffen wurde deutlich, dass die Städte vor ähnlichen Problemen bei der Betreuung ihrer alternden Bevölkerung stehen. Ein zentrales Thema war die Notwendigkeit besserer Barrierefreiheit – sowohl im öffentlichen Raum als auch bei Bezahlsystemen, ob digital oder klassisch. Zwar wurden keine konkreten Projekte zu digitalen Zahlungsmethoden vorgestellt, doch wurden allgemeine Bestrebungen hervorgehoben, die Medienkompetenz von Senioren zu stärken.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Seniorenbeiräten, deren Bedeutung als Bindeglied zwischen Kommunalpolitik und älteren Menschen die Verantwortlichen betonten. Radevormwald berichtete unterdessen über den Stand seiner laufenden Umfrage unter rund 3.000 Senioren, deren Ergebnisse in die künftige Politikgestaltung einfließen sollen.
Als nächster Höhepunkt steht der Bergische Seniorentag im April 2028 in Wuppertal an, der unter dem Motto "Prävention" stehen wird. Im Fokus werden dann Gesundheit, Sicherheit und Unterstützungsangebote stehen. Die "Bergische Runde" vereinbarte zudem ihr nächstes Treffen für den 21. Mai 2026, um die Zusammenarbeit fortzusetzen.
Die Kommunen wollen weiterhin Ideen austauschen und ihre Politik auf die Bedürfnisse älterer Bürger abstimmen. Zu den nächsten Schritten gehören die Auswertung der Radevormwalder Umfrageergebnisse sowie die Vorbereitungen auf den Seniorentag 2028. Ziel der fortlaufenden Partnerschaft ist es, die Unterstützung und Barrierefreiheit für Senioren in der Region nachhaltig zu verbessern.






