Berlin–Hamburg-Strecke startet nach monatelanger Sanierung wieder durch
Tobias SeidelBerlin–Hamburg-Strecke startet nach monatelanger Sanierung wieder durch
Die Bahnstrecke Berlin–Hamburg wird an diesem Sonntag nach einer langen Sperrung wiedereröffnet. Die Strecke war im August 2025 für eine umfassende Sanierung geschlossen worden, doch die Arbeiten verzögerten sich um etwa sechs Wochen. Kältewellen zu Jahresbeginn hatten den Rückstand zunächst verursacht.
Die Bauarbeiten an der Strecke begannen im Spätsommer des vergangenen Jahres. Durch Frosttemperaturen zu Beginn des Jahres 2026 geriet das Projekt jedoch um rund eineinhalb Monate in Verzug.
Während der Sperrung wurden Fern- und Güterzüge über Ausweichstrecken umgeleitet. Regionalzüge verkehrten auf verkürzten Streckenabschnitten, sodass Fahrgäste auf Ersatzbusse ausweichen mussten. Über 200 Busse waren im Einsatz, um die Einschränkungen abzufedern.
Verkehrsexperten von SPD und CDU kritisieren das Vorgehen der Deutschen Bahn in dieser Angelegenheit. Sie fordern, das Unternehmen müsse die Transparenz über die Herausforderungen bei Bahnsanierungen verbessern. Politiker verlangen nun bessere Planung und Kommunikation. Björn Simon (CDU) plädiert für verlässliche Fahrpläne und klare Informationen bei künftigen Projekten. Anja Troff-Schaffarzyk (SPD) betont die Notwendigkeit robusterer Bauzeitpläne und krisenfester Notfallkonzepte.






