14 June 2026, 08:03

Potsdam feiert Vielfalt: Ein Fest für Toleranz und Zusammenhalt

Toleranzfest in Potsdam - Minister setzt auf Offenheit

Potsdam feiert Vielfalt: Ein Fest für Toleranz und Zusammenhalt

Potsdam feiert Toleranz: Ein Fest der Offenheit und Vielfalt

Kürzlich fand in Potsdam das Toleranzfest statt – eine Feier der Weltoffenheit und kulturellen Vielfalt. Mit Sport, Spielen, Musik und einem bunten Kulturprogramm unterstrich die Veranstaltung das langjährige Engagement der Stadt für Toleranz und Zusammenhalt.

Organisiert wurde das Fest vom Verein „Neues Potsdamer Toleranzedikt“, dem Fußballclub SV Babelsberg 03, der Pflegeeinrichtung Oberlinhaus sowie dem Medizintechnik-Hersteller Christoph Miethke. Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell gegen Extremismus. Angesichts wachsender Ausgrenzung, extremistischer Haltungen und rassistischer Übergriffe betonte sie die Gefahren für eine offene Gesellschaft.

Auch Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel rief zur Teilnahme auf und zeigte sich erfreut über alle, die sich für Toleranz, Demokratie und eine Stadt für alle einsetzen. Das Fest knüpft an historische Wurzeln an: Das Potsdamer Edikt von 1685, erlassen von Friedrich Wilhelm, ermöglichte französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg, um das Land nach dem Dreißigjährigen Krieg wiederaufzubauen. 2008 wurde das Neue Potsdamer Toleranzedikt verabschiedet – eine Bestätigung der anhaltenden Verpflichtung der Stadt zu diesen Werten.

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Das Fest stärkte Potsdams Haltung gegen Extremismus und Spaltung. Es bot eine Plattform für Begegnung und Austausch durch vielfältige Aktivitäten und unterstrich die historische wie aktuelle Bedeutung von Toleranz und Inklusion in der Stadt.

Quelle