Berlin testet Cluster-Wohnungen: Gemeinschaftsleben mit Privatsphäre in Mitte
Tobias WernerBerlin testet Cluster-Wohnungen: Gemeinschaftsleben mit Privatsphäre in Mitte
Berliner Wohnungsmarkt: Cluster-Wohnungen als neues Wohnkonzept
In Berlin steht ein innovatives Wohnmodell vor der Einführung: Cluster-Wohnungen. Der lokale Wohnungsanbieter WBM hat die Bewerbungen für sein erstes Projekt dieser Art in Berlin-Mitte eröffnet. Das Vorhaben verbindet gemeinschaftliches Wohnen mit privatem Rückzugsraum und reagiert damit auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Stadt.
Das "Quartier Lilienthal" in der Köpenicker Straße wird acht Cluster-Wohnungen umfassen, jede mit etwa 205 Quadratmetern. Jede Einheit verfügt über sieben Schlafzimmer, mehrere Bäder sowie gemeinsame Wohnbereiche. Wie Matthias Borowski, Pressesprecher der WBM, erklärt, bieten diese Wohnungen eine moderne Antwort auf die sich verändernde Wohnlandscape Berlins.
Interessierte Gruppen müssen sich bereits als Wohngemeinschaft kennen oder vor der Bewerbung eine bilden. Die Gemeinschaft übernimmt organisatorische Aufgaben, etwa die Suche nach Nachmietern, falls ein Bewohner auszieht.
Für alle, die noch keine WG haben, kooperiert die WBM mit der STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft, um eine Vermittlungsplattform aufzubauen. Diese soll Gleichgesinnte zusammenbringen und den Zugang zu den Wohnungen erleichtern. Die Fertigstellung ist für Juli 2026 geplant.
Die Cluster-Wohnungen kombinieren privates Wohnen mit Gemeinschaftsflächen und stellen eine Alternative zum klassischen Wohnungsmarkt dar. Mit der Fertigstellung 2026 kommen 56 Schlafzimmer auf den Mietmarkt in Berlin-Mitte. Die Bewerbungsphase für interessierte Gruppen ist bereits eröffnet.






