27 March 2026, 08:03

Bodenseekreis reformiert Krankenhausversorgung – drei Bieter im Rennen um Zukunftskonzept

Alter Architekturplan eines Krankenhauses mit einer zentralen Zeichnung, detaillierter Raumaufteilung, Fenstern, Türen, Wandabmessungen und einem Stempel auf der rechten Seite.

Bodenseekreis reformiert Krankenhausversorgung – drei Bieter im Rennen um Zukunftskonzept

Der Kreistag des Bodenseekreises strukturiert seine Krankenhausversorgung um, um die hochwertige medizinische Betreuung der Einwohner langfristig zu sichern. Am 24. März 2026 präsentierten drei Bieter – die Oberschwabenklinik (OSK), die AMEOS Gruppe und die SRH Holding – in einer nicht öffentlichen Sitzung im Landratsamt Friedrichshafen ihre Konzepte. Jedes Unternehmen hatte eine Stunde Zeit, um seine medizinische Planung, die Finanzierungsmodelle sowie die gewünschte Unterstützung durch den Landkreis darzulegen.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen standen zentrale Aspekte der Angebote, darunter die Finanzierung des Betriebs und die Umsetzung der medizinischen Leistungen. Alle drei Organisationen hatten zuvor einen detaillierten Fragebogen beantwortet, der als Grundlage für ihre Präsentationen diente. Landrat Luca Wilhelm Prayon betonte, dass das Verfahren voranschreite, jedoch noch Präzisierungen erforderlich seien – insbesondere bei den finanziellen Details.

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Eine zweite nicht öffentliche Sitzung ist für den 29. April 2026 angesetzt, um die Gespräche fortzuführen. Im Anschluss bleiben nur noch die Oberschwabenklinik und AMEOS in den Verhandlungen, um die endgültigen Versorgungsverträge auszuarbeiten. Der Kreistag wird anschließend alle Unterlagen prüfen, bevor die finale Entscheidung fällt.

Die Bekanntgabe des ausgewählten Partners erfolgt in einer öffentlichen Kreistagssitzung am 13. Mai 2026. Diesem Termin gehen Wochen der sorgfältigen Bewertung voraus, um das bestmögliche Ergebnis für die lokale Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Ziel des Kreistags ist es, eine Vereinbarung abzuschließen, die eine langfristige, hochwertige Krankenhausversorgung in der Region sichert. Dabei spielen die finanzielle und medizinische Planung eine zentrale Rolle – die endgültige Partnerwahl soll bis Mitte Mai 2026 erfolgen.

Quelle