Braunschweig plant neue Kita in der Weststadt – Eröffnung für 2030 vorgesehen
Tobias SeidelBraunschweig plant neue Kita in der Weststadt – Eröffnung für 2030 vorgesehen
Die Stadt Braunschweig hat Pläne für eine neue Kita im Stadtteil Weststadt vorgestellt. Die Einrichtung soll den wachsenden Mangel an Betreuungsplätzen in dem Gebiet lindern. Bei Genehmigung entsteht sie in der Unstrutstraße und wird vom Caritasverband Braunschweig betrieben.
Laut dem aktuellen Kita-Kompass der Stadt fehlen für das Jahr 2025/2026 insgesamt 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze. Besonders betroffen ist Weststadt – hier ist die Nachfrage am höchsten, was den Vorschlag für die neue Einrichtung vorantreibt.
Als Standort wurde die Unstrutstraße gewählt, da sie in der Nähe der bestehenden Kitas in der Ilmenaustraße und am Muldeweg liegt. Nach Fertigstellung wird die Einrichtung drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem ersetzt sie die Kita St. Kjeld, die im westlichen Ringgebiet geschlossen werden soll.
Das Projekt setzt auf seriellen Modulbau und dient als Pilotvorhaben für künftige Kita-Neubauten in der Stadt. Stimmt der Verwaltungsausschuss den Plänen in seiner Sitzung am 17. Juni zu, könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen. Die Eröffnung ist für 2030 vorgesehen.
Die neue Kita in der Unstrutstraße würde den dringenden Betreuungsbedarf in Weststadt direkt decken. Der Caritasverband übernimmt den Betrieb und sichert so die Kontinuität für Familien, die von der Schließung der Kita St. Kjeld betroffen sind. Über das weitere Vorgehen entscheidet die anstehende Abstimmung im Ausschuss.






