CDU plant radikalen Bürokratieabbau für mehr Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
Luisa HofmannCDU plant radikalen Bürokratieabbau für mehr Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt, um Bürokratieabbau für deutsche Unternehmen voranzutreiben. Seine Vorschläge zielen auf überflüssige Papierarbeit ab, die seiner Ansicht nach unnötige Hürden schafft, ohne nennenswerten Nutzen zu bringen. Die Initiativen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einer Strategieklausur am Dienstag neue wirtschaftliche Entlastungsmaßnahmen finalisieren will.
Linnemanns Konzept konzentriert sich darauf, die Belastung für kleine und mittlere Unternehmen – insbesondere solche mit weniger als 5.000 Beschäftigten – zu verringern. Er schlägt eine dreijährige Aussetzung aller Dokumentationspflichten vor und argumentiert, dass die aktuellen Vorschriften übermäßigen Aufwand verursachten, ohne aussagekräftige Erkenntnisse zu liefern.
Zudem fordert er die Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes und setzt sich stattdessen für einheitliche EU-weite Regelungen ein. Sein Ansatz kombiniert Bürokratieabbau mit schärferen Kontrollen und klareren Sanktionen bei Verstößen.
Darüber hinaus plädiert Linnemann dafür, alle noch bestehenden analogen statistischen Meldepflichten auszusetzen, bis digitale Alternativen verfügbar sind. Er betonte, dass die Politik den Willen zeigen müsse, diese Reformen umzusetzen, und dabei Maßnahmen priorisieren solle, die die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken.
Die Vorschläge zielen darauf ab, Prozesse für Unternehmen zu vereinfachen, die unter administrativem Aufwand leiden. Bei einer Umsetzung könnten sie zu weniger Berichtspflichten und einem Umstieg auf digitale Lösungen führen. Die CDU/CSU-Fraktion wird die Ideen im Rahmen ihrer anstehenden Sitzung als Teil umfassender wirtschaftlicher Entlastungspläne beraten.






