Deutsche lehnen Streichung eines gesetzlichen Feiertags massiv ab – Umfrage zeigt klare Haltung
Luisa HofmannDeutsche lehnen Streichung eines gesetzlichen Feiertags massiv ab – Umfrage zeigt klare Haltung
Ein aktuelles Forsa-Umfrageergebnis zeigt deutliche Ablehnung in ganz Deutschland gegenüber Plänen, die einen gesetzlichen Feiertag streichen könnten. Fast vier von fünf Befragten lehnen den Vorschlag ab, nur 21 Prozent befürworten ihn. Die Debatte entstand, als die Bundesregierung nach Wegen suchte, die Wirtschaftsleistung durch längere Arbeitszeiten zu steigern.
Der Plan, einen Feiertag abzuschaffen, kam im Rahmen von Diskussionen über Produktivitätssteigerungen auf. Beamte schlugen ihn als kurzfristige Maßnahme vor, um zusätzliche Arbeitsstunden zu gewinnen. Kritiker hingegen argumentieren, dass ein solcher Schritt die tiefer liegenden wirtschaftlichen Herausforderungen nicht lösen würde.
Die Unterstützung für die Streichung des Feiertags variiert je nach politischer Ausrichtung. Unter Wählern der unionsnahen CDU/CSU befürworten 31 Prozent die Idee, doch auch hier überwiegt die Ablehnung. Gleichzeitig zeigen Anhänger der Linken (85 Prozent dagegen) und der rechtspopulistischen AfD (87 Prozent dagegen) den stärksten Widerstand.
Die Umfrage offenbart zudem eine breite Ablehnung unter erwerbstätigen Erwachsenen – 82 Prozent lehnen die Änderung ab. Regionale Unterschiede fallen kaum ins Gewicht, da sowohl Ost- als auch Westdeutschland ähnliche Ablehnungsquoten aufweisen. Die Sorge vor öffentlichem Protest verstärkt die Zurückhaltung gegenüber dem Vorhaben.
Mit 76 Prozent der Deutschen gegen die Abschaffung eines Feiertags stößt der Plan auf massiven Widerstand. Die wirtschaftlichen Ziele der Regierung könnten mit der weitverbreiteten öffentlichen Stimmung kollidieren. Ein möglicher Beschluss, den Vorschlag umzusetzen, würde voraussichtlich eine heftige Reaktion bei Wählern über das gesamte politische Spektrum hinweg auslösen.






