Deutsches Krimifestival in Wiesbaden diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung
Anton WolfDeutsches Krimifestival in Wiesbaden diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung
Das Deutsche Fernsehkrimifestival veranstaltet am 7. Mai 2023 in Wiesbaden eine Sonderveranstaltung. Im Mittelpunkt stehen eine Podiumsdiskussion und ein Drehbuchwettbewerb, die sich mit drängenden Themen wie rechtsextremer Gewalt und digitaler Radikalisierung auseinandersetzen. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet auf der Caligari-Filmbühne statt.
Höhepunkt des Festivals ist die Diskussion Tatort: Rechtsextremismus, bei der Expert:innen erörtern, wie Krimiserien Extremismus aufgreifen können. Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios leiten die Debatte und widmen sich unter anderem der Darstellung von Angriffen auf marginalisierte Gruppen sowie der Verbreitung radikaler Ideologien im Netz.
Über 60 Autor:innen reichten Beiträge für den begleitenden Drehbuchwettbewerb ein. Vier Finalist:innen wurden ausgewählt, deren Werke live aufgeführt werden. Die Preisträger:innen werden am Folgetag während der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Die Veranstaltung bringt Schriftsteller:innen, Filmemacher:innen und Aktivist:innen zusammen, um rechtsextreme Themen in der Erzählkunst zu thematisieren. Besucher:innen erwarten Lesungen neuer Drehbücher sowie Gespräche über Extremismus in den Medien. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung oder Eintrittskarte ist nicht erforderlich.






