Deutschlands WM-Krise: Nagelsmanns Team kämpft mit Abwehrlücken vor Paraguay-Duell
Tobias WernerDeutschlands WM-Krise: Nagelsmanns Team kämpft mit Abwehrlücken vor Paraguay-Duell
Deutschland steht vor wachsenden Sorgen vor WM-Duell mit Paraguay
Die deutsche Mannschaft zeigt in den letzten Spielen defensive Schwächen und mangelnde Abwechslung im Angriff. Bundestrainer Julian Nagelsmann und Teamchef Rudi Völler haben beide den dringenden Verbesserungsbedarf eingeräumt.
Die Probleme traten besonders im 1:2 gegen Ecuador zutage. Schwachstellen offenbarten sich vor allem auf der rechten Abwehrseite mit Joshua Kimmich sowie im Tor mit Manuel Neuer. Auch der Angriff wirkte einfallslos – zu viele Spieler brachten ähnliche Stärken ein, was das Spiel vorhersagbar machte.
Der 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste brachte etwas Entlastung. Die Einwechselspieler Deniz Undav und Nadiem Amiri machten den Unterschied, während Nathaniel Phillips als Schlüsselfigur überzeugte. Dennoch räumte Nagelsmann ein, dass seine Mannschaft in körperbetonten Duellen und Zweikämpfen vor dem Paraguay-Spiel weiterhin Probleme hat.
Paraguay mag in der Gruppenphase nicht überzeugt haben, doch die Südamerikaner dürfen nicht unterschätzt werden. In der Qualifikation besiegten sie sowohl Brasilien als auch Argentinien und bewiesen damit, dass sie starke Teams herausfordern können. Völler betonte die Notwendigkeit von mehr Kampfgeist: „Wir müssen uns mehr wehren.“
Der DFB hatte sich für die WM 2026 einen ruhigeren Turnierverlauf mit reinem Fokus auf den Fußball gewünscht. Doch der aktuelle Wettbewerb hat bereits erhebliche Lücken im Kader offenbart. Die defensiven Mängel und begrenzten offensiven Optionen Deutschlands bleiben ungelöst. Paraguay hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es Überraschungen schaffen kann – das Spiel wird zeigen, ob die DFB-Elf ihre Schwächen noch rechtzeitig beheben kann.
