25 April 2026, 22:04

Eren Dinkçis Tor für Cinja: Fußball trifft auf Stammzellenspende-Aufruf

Ein Fußballspieler in einem schwarz-weißen gestreiften Trikot lächelt, während er ein Tor feiert, mit einem unscharfen Hintergrund.

Eren Dinkçis Tor für Cinja: Fußball trifft auf Stammzellenspende-Aufruf

Eren Dinkçi traf am Samstag für Heidenheim beim 2:0-Bundesliga-Sieg gegen den FC St. Pauli – ein Erfolg, der den Verein vorerst aus der Abstiegszone hielt. Doch das Spiel hatte für den Stürmer eine tiefere Bedeutung: Seine Freundin Cinja kämpft gegen Leukämie.

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Dinkçi widmete sein Tor Cinja, die möglicherweise bald eine Stammzellenspende benötigen wird. Das Paar setzt sich seit Langem für mehr Aufklärung ein und betont, dass es ihnen nicht um persönliche Vorteile gehe, sondern darum, Menschen mit Blutkrebs oder anderen Blutkrankheiten zu unterstützen.

Heidenheim arbeitete dafür mit der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, zusammen, um Spenderregistrierungen zu fördern. Allein im Umfeld des jüngsten Auswärtsspiels in Freiburg ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellenspender eintragen. Die Aktion des Vereins soll den Spenderpool für Patient:innen in Not erweitern.

Nach dem Spiel lobte Heidenheims Trainer Frank Schmidt nicht nur Dinkçis Leistung auf dem Platz, sondern hob auch dessen Engagement für andere hervor – ein Einsatz, der ihm genauso wichtig sei wie der Kampf um den Klassenerhalt.

Der Sieg gegen St. Pauli brachte Heidenheim zumindest vorübergehend Luft im Abstiegskampf. Gleichzeitig hat die mit Dinkçis Tor verbundene Kampagne bereits Hunderten neuen Spenderregistrierungen den Weg geebnet. Beide Ergebnisse machen Hoffnung – die eine für die Zukunft des Vereins, die andere für Patient:innen, die auf lebensrettende Spenden warten.

Quelle