FC Bayern bezieht im Kampf gegen Rassismus klar Stellung – mit Bildung und Partnerschaften
Luisa HofmannFC Bayern bezieht im Kampf gegen Rassismus klar Stellung – mit Bildung und Partnerschaften
FC Bayern München bezieht während der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar Position
Der Verein setzt sich im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus entschlossen gegen Rassismus ein. Vereinspräsident Herbert Hainer betont die Bedeutung eines offenen Dialogs und von Aufklärung, um Ausgrenzung entgegenzuwirken. Aktuelle Vorfälle, darunter ein mutmaßlicher rassistischer Zwischenfall mit Vinícius Jr., haben das Engagement des Clubs für konkrete Maßnahmen weiter bestärkt.
Hainers Haltung steht im Einklang mit den langjährigen Bemühungen des FC Bayern im Kampf gegen Diskriminierung. Die 2020 gestartete Kampagne Rot gegen Rassismus geht über symbolische Gesten hinaus und fördert echten Wandel. Wöchentliche Treffen und monatliche Gespräche mit Mitarbeitenden sorgen dafür, dass das Thema das ganze Jahr über Priorität behält.
Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 29. März) arbeitet der Verein mit der Israelitischen Kultusgemeinde zusammen. Ein Gedenkwochenende mit Gesprächen mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor unterstreicht die Bedeutung historischen Bewusstseins.
Hainer ist überzeugt, dass klare Werte und eine öffentliche Haltung gegen Rassismus Barrieren abbauen. Seine Position wurde kürzlich von Vincent Kompany unterstützt, dessen Rede über Zusammenhalt große Resonanz fand. Kompany rief dazu auf, sich auf die gemeinsame Menschlichkeit statt auf Spaltung zu konzentrieren – eine Botschaft, die Hainer nachdrücklich teilt.
Für den FC Bayern beschränkt sich der Kampf gegen Rassismus nicht auf Kampagnen. Der Verein fördert durch Bildung und Partnerschaften aktiv das Verständnis und sorgt dafür, dass die Diskussion über besondere Anlässe hinaus geführt wird.
Der Ansatz des FC Bayern verbindet Aufklärungskampagnen mit kontinuierlicher Bildungsarbeit. Durch die Zusammenarbeit mit Überlebenden, die Ausrichtung von Diskussionsrunden und den internen Austausch strebt der Verein eine nachhaltige Wirkung an. Die Botschaft der Vereinsführung ist klar: Rassismus zu bekämpfen erfordert dauerhaftes Engagement – nicht nur zeitlich begrenzte Aktionen.






