Fusion Festival 2024: Chaos, Brände und eine erzwungene Pause bis 2028
Fusion Festival in diesem Jahr von schweren Störungen betroffen – Pause für 2027 angekündigt
Das Fusion Festival sah sich in diesem Jahr mit erheblichen Beeinträchtigungen konfrontiert, darunter eine vorübergehende Unterbrechung und mehrere Straftaten. Die Veranstalter bestätigten, dass das Festival 2027 pausieren und erst 2028 wieder stattfinden werde. Die Behörden meldeten eine Reihe von Delikten – von Sachbeschädigung bis zu Drogenvergehen.
Am Donnerstagabend wurde das Festival nach Ausbruch mehrerer Brände vorläufig gestoppt. Alle 65.000 Besucherinnen und Besucher mussten auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert werden. Später gaben die Organisatoren bekannt, dass die vollständige Abreise der Gäste bis Mittwoch abgeschlossen sein werde.
Während des Chaos sprühten mutmaßlich mehrere Personen Graffiti auf einen mobilen Polizeiposten. Ein Beamter, der die Vandalenakt filmen wollte, wurde angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf etwa 500 Euro.
Bei Verkehrskontrollen registrierte die Polizei 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss. Zollbeamte leiteten 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein. Zudem wurden acht Anzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels erstattet.
Rund 70 Bundespolizisten waren in der Nähe des Bahnhofs Neustrelitz im Einsatz. Sie dokumentierten zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß, meist im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln.
Die Veranstalter bestätigten die Pause für 2027, bevor das Festival im Folgejahr zurückkehren soll. Die Behörden hatten mit zahlreichen Vorfällen zu kämpfen, darunter Drogendelikte, Sachbeschädigungen und ein Angriff auf einen Polizisten. Die Unterbrechung des Festivals und das Ausmaß der Polizeimaßnahmen unterstreichen die Herausforderungen, mit denen die diesjährige Ausgabe konfrontiert war.
