Fusionsgespräche zwischen Koblenzer und Neuwieder Fußballvereinen laufen
Anton WolfFusionsgespräche zwischen Koblenzer und Neuwieder Fußballvereinen laufen
In Neuwied haben Vertreter der Stadt mit den Verantwortlichen über eine mögliche Fusion von Cosmos Koblenz mit den beiden örtlichen Vereinen VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied beraten. An dem Gespräch nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Vertreter beider Neuwieder Clubs teil. Obwohl die Stadt keine direkte Rolle in der geplanten Zusammenlegung spielt, begrüßte sie die frühzeitige Abstimmung zu diesem Vorhaben.
Thema der Besprechung war auch der aktuelle Zustand der Neuwieder Sportstätten. Das Raiffeisen-Stadion, in dem die SG Neuwied ihre Heimspiele austrägt, erfüllt nur teilweise die Anforderungen für den regulären Spielbetrieb. Kritische Punkte betrafen den Zustand des Spielfelds sowie veraltete Ausstattung. Trotz dieser Mängel wird derzeit noch geprüft, ob das Stadion den Ansprüchen der Oberliga gerecht wird.
Änderungen bei den bestehenden Nutzungsrechten oder Kapazitätsverteilungen wurden nicht vorgeschlagen. Die Sportanlagen in Neuwied sind bereits voll ausgelastet, sodass keine freien Kapazitäten für zusätzliche Anforderungen zur Verfügung stehen. Eventuelle künftige Modernisierungen des Raiffeisen-Stadions würden aufgrund von Bau- und Genehmigungsverfahren mit längeren Planungsphasen verbunden sein.
Langfristig könnte es jedoch Spielraum für Verbesserungen am Sportkomplex in der Bimsstraße geben. Die Stadt räumte ein, dass zwar keine unmittelbaren Maßnahmen geplant seien, zukünftige Projekte aber bestehende Defizite beheben könnten.
Die Gespräche bestätigten, dass die Sportinfrastruktur in Neuwied vollständig genutzt wird und den Bedürfnissen der Vereine entspricht. Eine Umverteilung von Ressourcen oder Einschränkungen bei den Nutzungsrechten ist nicht vorgesehen. Die Fusionsverhandlungen zwischen den Clubs werden vorerst ohne direkte Beteiligung der Stadt fortgeführt.






