Fußgängerzone Wolfenbüttel: Radler und E-Scooter gefährden Passanten – jetzt reagieren Polizei und Stadt
Tobias SeidelFußgängerzone Wolfenbüttel: Radler und E-Scooter gefährden Passanten – jetzt reagieren Polizei und Stadt
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm wegen zunehmender Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geschlagen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachteten wiederholt die geltenden Beschränkungen und gefährdeten damit Passanten. Die Initiative fordert nun konsequenteres Handeln von Kommunalbehörden und Polizei.
Als Reaktion auf die Pressemitteilung der IWW kündigte der Landkreissprecher Andree Wilhelm verstärkte Polizeikontrollen und eine höhere Präsenz in dem Bereich an. Lia Marquardt vom Polizeikommissariat Wolfenbüttel bestätigte, dass bereits ab nächster Woche vermehrt Streifen durch die Zone fahren werden.
Auch die Stadt Wolfenbüttel ergreift Maßnahmen: Neue Verkehrsregelungen sollen Lieferzeiten mit den erlaubten Fahrradzeiten in Einklang bringen. Allerdings betonte die Stadtverwaltung, dass sie die Einhaltung dieser Vorschriften aufgrund begrenzter Zuständigkeit nicht selbst überwachen werde. Stattdessen unterstütze man die Polizeiarbeit, sehe aber keinen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit dem Landkreis oder der Polizei.
Die IWW hatte neben schärferen Kontrollen auch eine Aufklärungskampagne vorgeschlagen, um das Problem zu lösen. Die angekündigten Polizeistreifen sollen kurzfristig die Verstöße reduzieren und die Sicherheit der Fußgänger erhöhen. Die neuen städtischen Regelungen könnten zusätzlich dazu beitragen, die Nutzung der Zone besser an die Bedürfnisse der Passanten anzupassen.






