18 June 2026, 14:04

Handwerk in Sachsen-Anhalt steckt tief in der Krise – Umsätze brechen ein, Jobs gehen verloren

Handwerk startet ins Jahr schwach

Handwerk in Sachsen-Anhalt steckt tief in der Krise – Umsätze brechen ein, Jobs gehen verloren

Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt kämpfen mit sinkenden Umsätzen und Stellenabbau

Wie das Statistische Landesamt vorläufige Daten zeigt, steht das Handwerk im Land vor flächendeckenden Herausforderungen. Vertreter der Branche fordern nun politische Maßnahmen, um die Krise zu bewältigen.

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Besonders hart trifft es die Bauwirtschaft: Hier brachen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 Prozent ein. Auch Kfz-Werkstätten, das Nahrungsmittelhandwerk und gesundheitsnahe Handwerksbetriebe verzeichneten Rückgänge. Trotz des allgemeinen Abschwungs konnten einige konsumorientierte Branchen wie Friseure und Fotografen jedoch steigende Umsätze verbuchen.

Doch selbst in diesen Bereichen ging die Beschäftigung zurück – trotz der wachsenden Nachfrage. Der Sächsische Handwerkstag warnt vor einer anhaltenden Abwärtsspirale bei seinen Mitgliedsbetrieben. In ganz Sachsen-Anhalt haben Handwerksunternehmen ihre Belegschaften reduziert.

Hohe Beschaffungskosten und die unsichere Wirtschaftslage veranlassen viele Betriebe, Investitionen aufzuschieben. Als Hauptbelastungen nennt die Branche fehlende Planungssicherheit und steigende Ausgaben. Bundesweit fordern Handwerksverbände nun die Politik auf, Reformen umzusetzen.

Der aktuelle Bericht zeichnet ein düsteres Bild für das Handwerk in Sachsen-Anhalt: Sinkende Umsätze, Stellenstreichungen und verschobene Investitionen deuten auf anhaltende wirtschaftliche Belastungen hin. Die Zahlen unterstreichen den dringenden Bedarf an politischen Weichenstellungen, um den Sektor zu stabilisieren.

Quelle