29 June 2026, 10:04

Hertha BSC verzichtet auf Aufstiegsträume – Stabilität statt Risiko

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen statt Aufstiegs-Träume

Hertha BSC verzichtet auf Aufstiegsträume – Stabilität statt Risiko

Hertha BSC steht vor einer schwierigen finanziellen Lage und hat mehrere Leistungsträger für einen zweistelligen Millionenbetrag verkauft. Der Verein passt nun seine Erwartungen für die kommende Saison an – ein gezielter Aufstiegskampf ist nicht geplant. Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag realistischere Ziele vorstellen.

Mit dem Abgang von Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance klaffen Lücken im Kader. Auch andere Spieler streben einen Wechsel an oder haben das Interesse konkurrierender Clubs geweckt. Bisher gab es jedoch keine nennenswerten Neuzugänge.

Trainer Stefan Leitl organisierte kürzlich ein zweitägiges Teambuilding-Camp in Kienbaum, um die Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten. Im Fokus standen der Aufbau einer positiven Mentalität, die Festlegung erster interner Ziele sowie die Klärung der Rollenverteilung.

Da wichtige Spieler den Verein verlassen haben, könnten nun junge Talente aus der Akademie mehr Spielpraxis erhalten. Ein vielversprechender Kandidat ist Boris Mamuzah Lum. Zudem will Hertha am „Berliner Weg“ festhalten – einer Philosophie, die einst vom verstorbenen Präsidenten Kay Bernstein geprägt wurde.

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Die finanziellen Herausforderungen und die Umbrüche im Kader haben Herthas Ambitionen neu definiert. Statt eines direkten Aufstiegs stehen nun Stabilität und Entwicklung im Mittelpunkt. Die Vereinsführung wird in Kürze weitere Details zur angepassten Strategie bekannt geben.

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