Jean-Luc Dompés Zukunft beim HSV wackelt nach Trunkenheitsfahrt und Oteleles Aufstieg
Anton WolfJean-Luc Dompés Zukunft beim HSV wackelt nach Trunkenheitsfahrt und Oteleles Aufstieg
Die Zukunft von Jean-Luc Dompé beim Hamburger SV wird zunehmend ungewisser, während der Verein sich auf die entscheidende Phase im Aufstiegskampf vorbereitet. Der 29-jährige Flügelspieler, einst Stammkraft, ist nach einem Alkohol am Steuer-Vorfall im Januar und dem Aufstieg von Philip Otele in der Hierarchie abgerutscht.
Dompés Probleme begannen Ende Januar, als ein Trunkenheitsfahrtdelikt zu seiner vorläufigen Suspendierung führte. Seither hat sich seine Rolle bei den Hanseaten deutlich verringert – die meisten seiner Einsätze absolviert er nur noch als Einwechselspieler. In dieser Saison kam er auf 20 Zweitliga-Partien, in denen ihm jedoch lediglich drei Tore gelangen.
Unter Trainer Merlin Polzin hat sich Dompés Position weiter verschlechtert. Der derzeit ausgeliehene Philip Otele hat die linke Außenbahn übernommen und dabei so überzeugt, dass der Verein über eine feste Verpflichtung für rund fünf Millionen Euro nachdenkt. Mit Oteleles Leistungen drängt er Dompé immer weiter ins Abseits, was die Diskussionen über die Zukunft des Flügelspielers intensiviert hat.
Vereinsverantwortliche wollen nun noch vor Saisonende mit Dompé zusammenkommen, um seine Situation zu klären. Sein Vertrag läuft zwar bis 2027, doch ein vorzeitiger Abschied ist nicht mehr ausgeschlossen. Der Fokus liegt derzeit auf dem HSV-Aufstiegsprojekt – Dompés langfristige Perspektive beim Verein bleibt damit fraglich.
Die Entscheidung über Dompés Zukunft beim HSV wird maßgeblich von den Aufstiegambitionen des Vereins und einer möglichen Verpflichtung Oteleles abhängen. Seine reduzierte sportliche Rolle und die Probleme abseits des Platzes haben seine Stellung im Team erschwert. Eine Klärung wird vor Eröffnung des Sommer-Transferfensters erwartet.






