Jens Opitz beendet nach 40 Jahren eine prägende Karriere in Automobil- und Versicherungsbranche
Anton WolfJens Opitz beendet nach 40 Jahren eine prägende Karriere in Automobil- und Versicherungsbranche
Jens Opitz geht nach einer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere in der Automobil- und Versicherungsbranche in den Ruhestand. Seit seinem Berufseinstieg 1983 arbeitete er sich von Positionen im Autohandel bis hin zur Leitung großer Projekte bei Allianz und Mercur Assistance hoch. Seine Beiträge prägten Deutschlands größten Pannendienstleister mit und trieben die branchenweite digitale Transformation voran.
Seine Laufbahn begann Opitz im Kfz-Handel, wo er für Volkswagen-, Audi- und Porsche-Vertragshändler tätig war. Nach sechs Jahren in den Bereichen Ersatzteile und After-Sales wechselte er 1989 zur ADAC-Zentrale in München, wo er das globale Notrufzentrum leitete.
1995 ging er zu Mercur Assistance und verantwortete zunächst das Partnernetzwerk, bevor er die Service- und Notrufoperationen übernahm. Unter seiner Führung wuchs das Unternehmen zum führenden Pannendienstleister Deutschlands heran, bevor es von der Munich Re übernommen wurde.
Ab 2001 übernahm Opitz bei der Allianz Versicherungs-AG verschiedene Funktionen, darunter als Fachanalyst und Prokurist. Gemeinsam mit seinem Kollegen Robert Seyfferth leitete er zentrale Projekte wie die Einführung der KV-Cloud-Lösung im Rahmen der SPN-Werkstattmanagement-Initiative. Zudem koordinierten die beiden den gesamten Schadenmanagement-Bereich der Allianz.
In seinen späteren Berufsjahren konzentrierte sich Opitz auf strukturierte Daten, Schnittstellenarchitekturen und regulatorische Compliance. Seine Arbeit umfasste Datenschutzfragen sowie die Umsetzung der Digital Operational Resilience Act (DORA), um die Systeme an die sich wandelnden Branchenstandards anzupassen.
Rückblickend bezeichnete Opitz seinen Werdegang als herausfordernd und betonte, es wäre "eine andere Welt" ohne die Partnerschaft mit Seyfferth gewesen.
Opitz' Karriere umfasste prägende Stationen bei ADAC, Mercur Assistance und Allianz, wo er Innovationen in den Assistance-Dienstleistungen und der digitalen Infrastruktur vorantrieb. Das Team von AUTOHAUS SchadenBusiness dankte ihm für jahrzehntelange Zusammenarbeit. Sein Ruhestand markiert das Ende einer Ära für alle, die mit ihm in der Automobil- und Versicherungsbranche gearbeitet haben.






