23 March 2026, 02:04

Jens Zangenfeind gewinnt Stichwahl im Landkreis Miesbach mit 78 Prozent der Stimmen

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayerns, das deutsche und österreichische Provinzen zeigt.

Jens Zangenfeind gewinnt Stichwahl im Landkreis Miesbach mit 78 Prozent der Stimmen

Jens Zangenfeind von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) hat die Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Miesbach gewonnen. Mit einem deutlichen Ergebnis von 78 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen den CSU-Kandidaten Franz Schnitzenbaumer durch. Das Ergebnis markiert eine bedeutende Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse in der Region.

Die Wahl folgte auf die Entscheidung des amtierenden Landrats Olaf von Löwis (CSU), nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Sieben Bewerber hatten sich zunächst um seine Nachfolge beworben, doch im Laufe des Wahlkampfs kristallisierten sich Zangenfeind und Schnitzenbaumer als Finalisten heraus.

Zangenfeind, ehemaliger Bürgermeister von Hausham, trat gegen Schnitzenbaumer an, der zuvor das Amt des Bürgermeisters in Schliersee innehatte. In der endgültigen Abstimmung am 22. März 2026 erhielt Zangenfeind 30.875 Stimmen, während Schnitzenbaumer nur 8.713 Stimmen auf sich vereinen konnte. Dieses Ergebnis spiegelt die wachsende Unterstützung für die Freien Wähler wider, die zunehmend auf Kosten der CSU in der Region an Einfluss gewinnt.

Das Resultat steht im Kontrast zur vorherigen Amtszeit unter von Löwis, der selbst Wolfgang Rzehak von den Grünen abgelöst hatte. Der Rückgang der CSU ist nun deutlich spürbar, während sich die FWG als dominierende politische Kraft im Landkreis etabliert.

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Zangenfeinds Erdrutschsieg überträgt der Freien Wählergemeinschaft die Kontrolle über die Kreisverwaltung. Der deutliche Stimmenverlust der CSU deutet auf einen nachhaltigen Wandel in der politischen Landschaft Miesbachs hin. Der neue Landrat wird sein Amt mit einem starken Mandat antreten – fast vier von fünf Wählern haben ihm ihre Stimme gegeben.

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