08 April 2026, 00:09

Kempen startet mit bürgergetriebenem E-Carsharing in die Zukunft der Mobilität

Ladestation für Elektroauto am Straßenrand mit Gras, Bäumen, Strommasten und Gebäuden im Hintergrund bei klarem blauem Himmel.

Kempen startet mit bürgergetriebenem E-Carsharing in die Zukunft der Mobilität

Lokale Initiative in Kempen macht großen Schritt zur Einführung eines E-Carsharing-Angebots

Eine Bürgerinitiative in Kempen hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Einführung eines elektrischen Carsharing-Dienstes erreicht. Nach über einem Jahr Planung hat sich die Gruppe nun offiziell als Verein unter dem Namen eCARsharing Kempen e.V. konstituiert. Das Projekt zielt darauf ab, die Abhängigkeit von Privatfahrzeugen zu verringern und gleichzeitig den Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu fördern.

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Die Idee für ein elektrisches Carsharing-System entstand vor mehr als einem Jahr. Seither hat das Team verschiedene Modelle untersucht und sich mit Fachleuten beraten. Zudem fanden regelmäßige Gespräche mit dem Kempen Amt für Umwelt- und Klimaschutz sowie lokalen Mobilitätsbeauftragten statt.

Die Finanzierung erster Werbematerialien erfolgte bisher ausschließlich durch private Spenden. Der neu gewählte Vorstand unter dem Vorsitz von Roger Buschfeld verzeichnet ein wachsendes Interesse an nachhaltiger Mobilität. Buschfeld verweist auf die steigenden Spritpreise als einen zentralen Grund, warum viele Bürger:innen sich von verbrennungsbetriebenen Autos abwenden.

Der Verein ist überzeugt, dass langfristig immer weniger Haushalte ein zweites oder drittes Auto benötigen werden. Zu den langfristigen Plänen gehört auch die Ausweitung des Angebots über Kempen hinaus in die umliegenden Gemeinden – sobald die Nachfrage steigt.

Mit der nun geschaffenen organisatorischen Struktur bereitet eCARsharing Kempen die Einführung des E-Carsharing-Dienstes vor. Der Vorstand erwartet, dass sich die Mobilitätsgewohnheiten ändern werden, je weiter die Dekarbonisierung voranschreitet. Das Projekt wird weiterhin eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten, um eine praxistaugliche und nachhaltige Verkehrsalternative für die Region zu entwickeln.

Quelle