20 June 2026, 00:09

Köln und Düsseldorf fordern Legalisierung von Crack-Kokain gegen Kriminalität

Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel legalisieren

Köln und Düsseldorf fordern Legalisierung von Crack-Kokain gegen Kriminalität

Crack-Kokain ist in mehreren deutschen Großstädten zur am weitesten verbreiteten illegalen Droge geworden. Die Bürgermeister von Köln und Düsseldorf schlagen nun vor, den Handel mit harten Drogen zu legalisieren, um die steigende Kriminalität im Zusammenhang mit Suchterkrankungen einzudämmen.

In Städten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt, Köln und Dortmund hat Crack Heroin als dominierende illegale Substanz abgelöst. Abhängige in diesen Gebieten finanzieren ihren Konsum häufig durch aggressives Betteln, Diebstahl oder Prostitution. Stephan Keller, Düsseldorfs Oberbürgermeister, wies auf die wachsende Problematik hin.

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Der Kölner Neumarkt hat sich zu einem Brennpunkt des Drogenhandels entwickelt. Torsten Burmester, Kölner Oberbürgermeister, betonte die Belastung für Anwohner und lokale Unternehmen. Sowohl Burmester als auch Keller sind überzeugt, dass kontrollierte Konsumräume und ein legaler Mikrohandel mit Drogen die Kriminalität verringern könnten.

Die beiden Bürgermeister haben den Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Benjamin Limbach, gebeten, die Rechtmäßigkeit solcher Maßnahmen zu prüfen. Ihr Vorschlag umfasst ausgewiesene Bereiche für den kleinteiligen Drogenverkauf sowie medizinisch betreute Hilfszentren.

Ziel der Initiative ist es, die durch Sucht bedingte Kriminalität durch kontrollierte Rahmenbedingungen einzudämmen. Die Legalisierung des Mikrohandels und die Einrichtung überwachter Konsumräume könnten die städtische Drogenpolitik grundlegend verändern. Die Anfrage nach einer rechtlichen Prüfung markiert den ersten Schritt in diesem Prozess.

Quelle