21 March 2026, 12:04

Lörrach investiert 182.500 Euro in Demokratieprojekte und Erinnerungskultur für 2026

Internationaler Bildungswoche 2015 Plakat mit einer vielseitigen Gruppe von Menschen, die lächeln und Schilder halten, mit Ereignisinformationstext.

Lörrach investiert 182.500 Euro in Demokratieprojekte und Erinnerungskultur für 2026

Lörrach hat 182.500 Euro an Fördergeldern eingeworben, um die demokratische Bildung und die historische Erinnerungskultur im Jahr 2026 zu stärken. Das Geld fließt in ein breites Spektrum an Projekten – von öffentlichen Veranstaltungen bis hin zu modernisierten Museumsausstellungen. Ein Höhepunkt ist der Tag der Demokratie der Stadt, der mit Diskussionen, kulturellen Darbietungen und neuen Bildungsmaterialien aufwarten wird.

Der größte Teil der Förderung – 95.000 Euro – entfällt auf den Lörracher Tag der Demokratie. Die zentrale Veranstaltung findet am 19. September rund um das Alte Rathaus statt, doch die Feierlichkeiten ziehen sich bis zum 2. Oktober hin, gekrönt von einer "Gala für alle" und der "Langen Nacht der Demokratie". Diese Formate sollen Bürgerinnen und Bürger in Gespräche über bürgerliche Werte und Geschichte einbinden.

Weitere 63.500 Euro fließen in die Modernisierung der Dauerausstellung im Dreiländermuseum. Die Überarbeitung wird die Inhalte zur Demokratiegeschichte erweitern und für ein zeitgenössisches Publikum relevanter gestalten. Die finanzielle Unterstützung für dieses Vorhaben stammt von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte.

Ein Betrag von 24.000 Euro wird die Produktion eines Graphic Novels über die Lörracher Revolution von 1848 ermöglichen. Das Buch, das sich speziell an junge Leserinnen und Leser richtet, präsentiert die historischen Ereignisse in einer zugänglichen Form und soll im Herbst 2026 erscheinen.

Neu eingeführt werden die "Struve-Gespräche", eine Diskussionsreihe, die sich am Erbe der Familie Struve orientiert. Hier kommen Philosophen, Politiker und Kulturschaffende aus der trinationalen Region – Deutschland, Frankreich und der Schweiz – zusammen, um Themen wie Freiheit, Wohlstand und demokratische Werte zu erörtern. Bei ähnlichen Formaten waren in der Vergangenheit bereits die Autorin Juli Zeh und der Historiker Volker Reinhardt zu Gast. Beteiligt sind lokale Einrichtungen wie das Kulturamt Lörrach und Initiativen aus dem Dreiländereck.

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Die Förderung unterstützt 2026 ein Mix aus öffentlichen Veranstaltungen, Bildungsangeboten und Kulturprojekten. Ziel der Initiativen ist es, das demokratische Bewusstsein und das historische Verständnis in Lörrach und der umliegenden Region zu festigen. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Programme ein breites Publikum erreichen – von Schülerinnen und Schülern bis hin zu langjährigen Einwohnerinnen und Einwohnern.

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