20 March 2026, 14:03

Mannheims neue ESF+-Strategie stärkt Bildung und Arbeitsmarktchancen bis 2027

Eine Europakarte mit allen europäischen Akademien in Blau hervorgehoben und dem Text "Allea All European Academies" angezeigt.

Mannheims neue ESF+-Strategie stärkt Bildung und Arbeitsmarktchancen bis 2027

Mannheim hat seine regionale Arbeitsmarktstrategie für die Förderperiode 2027 im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) aktualisiert. Das Programm zielt darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit zu stärken und Armut zu verringern – mit Schwerpunkt auf Bildung, berufliche Ausbildung und sozialer Integration. In diesem Jahr profitieren über 40 Kommunen in der Region von gezielten Fördermaßnahmen.

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Der ESF+ richtet seine Mittel insbesondere an Menschen mit hohem Armuts- und Sozialausschlussrisiko. Besonders unterstützt werden Mädchen, Frauen und Personen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die Verhinderung von vorzeitigem Schulabbruch und die Verbesserung der beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten bleiben zentrale Prioritäten.

Allein in Hessen wurden 2025 insgesamt 330 ESF+-Projekte gefördert. Zu den erfolgreichsten Initiativen zählten berufsbezogene Sprachkurse (88 Projekte), schulische Praxisausbildungen (50 Projekte) sowie Qualifizierungsmaßnahmen für jugendliche Arbeitssuchende (48 Projekte). Die aktualisierte Strategie Mannheims betont nun Geschlechtergleichstellung, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit als Querschnittsthemen.

Die Stadt erhält für 2027 vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration eine Förderung in Höhe von 459.410 Euro. Damit werden Programme wie "Ganztag in Bildungskommunen" (über 40 Kommunen) und "Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden" (20 Gemeinden) unterstützt. Christiane Ram, Leiterin der Wirtschafts- und Strukturförderung, hob hervor, dass der ESF+ eine bewährte Methode sei, um Ausbildungslücken zu schließen und junge Menschen in die Berufsausbildung zu begleiten.

Oberbürgermeister Thorsten Riehle bezeichnete den ESF+ als ein unverzichtbares Instrument zur Gestaltung sozialer Teilhabe in Bildung und Beschäftigung. Bildungsinstitutionen und Jobcenter können weitere Informationen bei der ESF-Arbeitsgruppe anfordern – telefonisch unter 0621-293 2049 oder per E-Mail an [email protected]. Ausführliche Details sind unter www.mannheim.de/esf-plus und www.esf-bw.de abrufbar.

Die Mittel für 2027 werden den Ausbau der beruflichen Ausbildung, Sprachförderung und Jugendbeschäftigungsprogramme in Mannheim vorantreiben. Die überarbeitete Strategie stellt sicher, dass benachteiligte Gruppen erreicht werden und gleichzeitig Chancengleichheit gefördert wird. Schulen, lokale Behörden und Arbeitgeber können nun detaillierte Hinweise zur Beantragung von ESF+-Fördergeldern abrufen.

Quelle