Metro Logistics optimiert Energieeffizienz mit KI-gesteuerter Plattform flexOn
Tobias SeidelMetro Logistics optimiert Energieeffizienz mit KI-gesteuerter Plattform flexOn
Metro Logistics setzt auf die Energiemanagement-Plattform flexOn, um seine Energieeffizienz zu steigern. Das System soll dem Unternehmen helfen, den Anteil an Solarstrom zu erhöhen, Spitzenlasten zu reduzieren und die Kosten an seinen deutschen Logistikstandorten zu senken.
Das Pilotprojekt startet im Logistikzentrum in Marl, wo bereits eine Dach-Solaranlage mit einer Leistung von rund 18 Megawatt Peak (MWp) installiert ist. Die flexOn-Plattform wird dort hochverbrauchende Anlagen wie Kühlsysteme und Elektro-Stapler automatisch steuern.
Die Plattform liefert Echtzeitdaten zu Energieerzeugung, -verbrauch und -lasten und regelt die Energieflüsse. Sie verschiebt den Strombedarf in Zeiten mit hoher Solarstromproduktion oder niedrigen Strompreisen. Das Aufladen der Elektro-Stapler wird in diesen Phasen priorisiert, um die Einsparungen zu maximieren.
Nach der Testphase in Marl soll das System schrittweise an anderen Standorten eingeführt werden. Als nächste folgen Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau. Die Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieb werden die Ausweitung begleiten und eine standortübergreifende Optimierung ermöglichen.
Metro Logistics nutzt flexOn, um Energiedaten aller Standorte zentral zu erfassen und anzuzeigen. Ziel ist es, die Steuerung energieintensiver Systeme zu automatisieren, bei gleichzeitiger vollständiger Transparenz über die Energieflüsse. Mit diesem Ansatz will das Unternehmen Kosten senken und die Nachhaltigkeit seiner Betriebsabläufe verbessern.
