Nicholas Brendon – "Buffy"-Star und leidenschaftlicher Maler stirbt mit 54 Jahren
Tobias SeidelSarah Michelle Gellar Sagt Goodbye - Nicholas Brendon – "Buffy"-Star und leidenschaftlicher Maler stirbt mit 54 Jahren
Nicholas Brendon, bekannt geworden durch seine Rolle als Xander in der Serie Buffy – Im Bann der Dämonen, ist im Alter von 54 Jahren verstorben. Er starb friedlich im Schlaf am 20. März 2026 an natürlichen Ursachen. In den letzten Jahren hatte er sich zudem mit seinen expressiven abstrakten Gemälden einen Namen gemacht, die er leidenschaftlich mit seinem engen Umfeld teilte.
Sein Durchbruch gelang Brendon in den späten 1990er-Jahren als schlagfertiger und treuer Xander Harris in Buffy – Im Bann der Dämonen. Die Serie machte ihn zu einem bekannten Gesicht unter Fans des übernatürlichen Dramas. Nach seinem Ausstieg aus der Serie entdeckte er neue kreative Wege und fand eine tiefe Leidenschaft für die Malerei.
Seine späteren Jahre waren geprägt von künstlerischem Ausdruck und persönlichen Herausforderungen. Wie US-Medien berichteten, kämpfte er mit Suchtproblemen und juristischen Schwierigkeiten. Dennoch erinnerten ihn seine Angehörigen als einen sensiblen, leidenschaftlichen Menschen, der von einer unermüdlichen kreativen Energie angetrieben wurde. Seine abstrakten Ölgemälde, erfüllt von kräftigen Farben, wurden für ihn zu einem Mittel, sein Innerstes auszudrücken.
Nach Bekanntwerden seines Todes hagelte es Nachrufe von ehemaligen Kollegen. Sarah Michelle Gellar, die in der Serie die Hauptrolle der Buffy spielte, teilte ein Zitat aus der Show – ein Gespräch zwischen Xander und Dawn, Buffys Schwester. Sie wandte sich direkt an Brendon, den sie "Nicky" nannte, und erwähnte einen "großen Schaukelstuhl im Himmel", der auf ihn warte. Auch Alyson Hannigan, die die Rolle der Willow verkörperte, griff in ihrem Nachruf den Schaukelstuhl auf und bekundete ihre Zuneigung.
Brendons Tod hinterlässt ein Erbe aus unvergesslichen schauspielerischen Leistungen und einem wachsenden künstlerischen Werk. Seine Familie beschrieb seine Gemälde als wahren Ausdruck seiner Persönlichkeit – kreativ, emotional und zutiefst menschlich. Fans und Kollegen werden sich gleichermaßen an seinen Charme vor der Kamera wie an sein späteres Engagement für die Kunst erinnern.






