Ostfalia stärkt Notfallversorgung mit neuem Forschungsprojekt für Einsatzkräfte
Tobias SeidelOstfalia stärkt Notfallversorgung mit neuem Forschungsprojekt für Einsatzkräfte
Die Fakultät für Gesundheit der Ostfalia Hochschule hat ein neues Forschungsprojekt gestartet, um die berufliche Ausbildung in der Notfallversorgung und im Katastrophenmanagement zu stärken. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ zielt darauf ab, die Lücke zwischen Berufspraxis und Hochschulbildung zu schließen.
An dem Projekt sind Wissenschaftler:innen der Ostfalia beteiligt, darunter Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke. Sie arbeiten mit Praxispartnern wie dem Ausbildungszentrum Notfall- und Intensivmedizin, der Interdisziplinären Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz Wolfsburg zusammen.
Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines flexiblen, modularen Weiterbildungsprogramms für Einsatzkräfte aus Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten. Sechs Module werden erarbeitet, die Themen wie „Kinder-Notfälle im Rettungsdienst“ oder „Einsatzführung bei Großschadenslagen“ abdecken.
Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Programms „Hochschulen öffnen“ der NBank, unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und das Land Niedersachsen. Die Laufzeit des Projekts ist vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028 angesetzt.
Die Initiative bietet transdisziplinäre Weiterbildungsangebote, die auf die Bedürfnisse von Einsatzkräften zugeschnitten sind. Sie soll fachliche Kompetenzen stärken und die Koordination im Katastrophenmanagement verbessern. Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Zugang zu Hochschulbildung für Fachkräfte in kritischen Einsatzbereichen zu erweitern.
