Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon 2026 seinen eigenen Rekord unter 59 Minuten
Luisa HofmannPetros jagt beim Berlin-Halbmarathon 2026 seinen eigenen Rekord unter 59 Minuten
Amanal Petros will seinen deutschen Halbmarathon-Rekord beim Berlin-Halbmarathon am 29. März 2026 verteidigen. Der Vizeweltmeister im Marathon 2025 strebt eine Zeit nahe der 59-Minuten-Marke an – unterstützt von Tempomachern auf der schnellen, flachen Strecke. Auch Gesa Krause geht an den Start und hofft nach einem enttäuschenden Rennen im Vorjahr auf eine bessere Leistung.
Seit 2023 prägt Petros die deutsche Langstrecken-Szene. In jenem Jahr stellte er seinen ersten nationalen Rekord über die Halbmarathon-Distanz auf. 2025 durchbrach er als erster Deutscher die Ein-Stunden-Marke und lief in Berlin 59:31 Minuten. Zu seinen Erfolgen zählt zudem die Silbermedaille bei den Marathon-Weltmeisterschaften 2025.
Nun kehrt er mit einem klaren Ziel nach Berlin zurück: seinen eigenen Rekord weiter zu verbessern. Optimale Bedingungen – Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius – sollten ihm dabei helfen. Die flache, schnelle Strecke gibt ihm Zuversicht, sich der 59-Minuten-Grenze zu nähern. Gleichzeitig dient der Lauf als Vorbereitung auf den London-Marathon am 26. April.
Für Gesa Krause ist der Wettkampf eine Chance auf Rehabilitation. Im Vorjahr war sie zu schnell gestartet und hatte auf den letzten Kilometern deutlich nachgelassen, was ihr eine starke Platzierung kostete. Diesmal setzt sie auf eine klügere Renntaktik. Danach richtet sich ihr Fokus auf die Leichtathletik-EM in Birmingham Mitte August.
Petros geht mit einem guten Gefühl in den Wettkampf. Er ist überzeugt, dass sein Training und seine Erfahrung ihn sowohl für den Halbmarathon als auch für die bevorstehende Herausforderung in London optimal vorbereiten.
Der Berlin-Halbmarathon wird zeigen, ob Petros seinen eigenen Rekord brechen und Krause sich von ihrem Rückschlag des Vorjahres erholen kann. Seine Leistung wird zudem die Stimmung für seinen London-Marathon im April prägen. Krause hingegen blickt bereits auf ihren nächsten Wettkampf auf der Bahn Mitte Juni – bevor es zur EM geht.






