PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit modularen Mietwohnungen
Anton WolfPGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit modularen Mietwohnungen
PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Das Unternehmen will Wohnungen in modularer Bauweise errichten und diese langfristig vermieten statt zu verkaufen. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wandel in einem Sektor, in dem institutionelle Investoren bisher selten Einfamilienhäuser ins Visier genommen haben.
Der deutsche Immobilienmarkt verzeichnet seit Monaten eine verhaltene Transaktionsaktivität. Bisher waren Entwickler auf Vorverkäufe angewiesen, um Finanzierungen zu sichern. Nun steigen Großinvestoren wie PGIM ein und übernehmen diese Rolle. Indem sie einen Teil der Verkäufe absichern, können sie günstigere Einstiegspreise für Käufer oder Mieter ermöglichen.
PGIM konzentriert sich auf neu gebaute Reihenhäuser in Pendlerregionen um Großstädte. Die Firma kalkuliert die Baukosten mit 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter. Nach Fertigstellung sollen die Mieten bei 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter liegen, was monatliche Gesamtmieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro ergibt.
Der Markteintritt von PGIM könnte den deutschen Einfamilienhaussektor nachhaltig verändern. Durch institutionelle Unterstützung könnten in gefragten Pendlerzonen mehr bezahlbare Mietoptionen entstehen. Gleichzeitig unterstreicht der Schritt einen wachsenden Trend: Immer mehr Großinvestoren schließen Lücken, die traditionelle Projektentwickler hinterlassen.






