28 June 2026, 06:05

Porsche plant radikale Umstrukturierung mit Stellenabbau und Produktionsverlagerungen

Porsche verlegt Cayenne-Produktion von Bratislava nach Leipzig

Porsche plant radikale Umstrukturierung mit Stellenabbau und Produktionsverlagerungen

Porsche bereitet einen umfassenden Umstrukturierungsplan vor, um die Überkapazitäten in seinen deutschen Werken abzubauen. Die Maßnahmen umfassen Stellenabbau und Produktionsverlagerungen; nähere Details sollen im Oktober bekannt gegeben werden. Das Unternehmen hat bereits Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern über die Vorschläge aufgenommen.

Die Produktion aller drei Antriebsvarianten des Cayenne wird von Bratislava nach Leipzig verlegt. Mit diesem Schritt soll die langfristige Auslastung des sächsischen Standorts gesichert werden. Dennoch wird die Umstellung für das Werk in Leipzig eine herausfordernde Phase bedeuten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bis August strebt Porsche den Abbau von 200 Arbeitsplätzen durch freiwillige Aufhebungsverträge an. Zudem könnten bis zu 400 Mitarbeiter vorübergehend im Rahmen eines Rotationssystems an den Volkswagen-Standort Wolfsburg abgeordnet werden. Der umfassendere Restrukturierungsplan, den Vorstandschef Oliver Blume im Oktober vorstellen wird, könnte weitere Personalanpassungen beinhalten.

Aktuell leidet das Unternehmen unter nicht ausgelasteten Kapazitäten in Stuttgart-Zuffenhausen und Leipzig. Für die Umsetzung des Plans ist jedoch die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter zu Lohnkürzungen erforderlich. Porsche äußert sich nicht öffentlich zu den laufenden Verhandlungen.

Ziel der Umstrukturierung ist es, die Überkapazitäten abzubauen und die Effizienz an den deutschen Porsche-Standorten zu steigern. Die Verlagerung der Cayenne-Produktion und die Personalanpassungen sind zentrale Schritte in diesem Prozess. Die endgültigen Entscheidungen hängen vom Ergebnis der Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern ab.

Quelle