Premiere in Sotschi: Internationales Kunstfestival für junge Talente gestartet
Luisa HofmannPremiere in Sotschi: Internationales Kunstfestival für junge Talente gestartet
Erstes internationales Sirius–Rosa Chutor-Kunstfestival für Kinder und Jugendliche bei Sotschi eröffnet
Nahe Sotschi hat das erste Sirius–Rosa Chutor Internationale Kunstfestival für Kinder und Jugendliche begonnen. Es feiert die nationalen Kulturen Russlands und seiner Partnerländer und knüpft an die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Kasachstan an. Gleichzeitig führt die Veranstaltung ein neues Modell für Kulturtourismus in der Region ein.
Eröffnet wurde das Festival am 1. Juni im Konzerthaus Sirius mit einem Auftritt des Russischen Nationalen Jugendsinfonieorchesters. Der Veranstaltungsort ist ein Erbe der Olympischen Winterspiele 2014 und beherbergt heute das Bundesgebiet Sirius, das sich auf Bildung konzentriert.
Das internationale Programm startete im Rosa-Hall-Konzertkomplex auf dem Skigebiet Rosa Chutor. Den ersten Auftritt dort hatte das Astana Ballet aus Kasachstan. Künstler:innen aus vier Ländern – Russland, Kasachstan, Indien und Brasilien – wirken an der Veranstaltung mit.
Das Programm umfasst Konzerte, Meisterklassen, Kunsthandwerksmärkte, Bildungsveranstaltungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und ethnokulturelle Darbietungen. Ein Künstlerischer und Fachlicher Beirat, dem prominente Kulturpersönlichkeiten aus Russland und Kasachstan angehören, begleitet das Festival. Ziel ist es, den Austausch von Wissen, Ideen und Traditionen zu fördern sowie gegenseitigen Respekt und Wertschätzung für kreatives Schaffen zu stärken.
Das Festival findet in einer ehemaligen Olympiaplattform statt und bringt junge Künstler:innen und Kulturverantwortliche aus mehreren Nationen zusammen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit zwischen Russland und Kasachstan im Bereich des Kulturtourismus.
