Salzgitter investiert 50 Millionen Euro in die Aufwertung der Ostsiedlung bis 2028
Anton WolfSalzgitter investiert 50 Millionen Euro in die Aufwertung der Ostsiedlung bis 2028
Salzgitter startet großes Sanierungsprojekt zur Belebung des Stadtteils Ostsiedlung
Der Stadtrat von Salzgitter hat 2024 einen umfassenden Modernisierungsplan für das Viertel Ostsiedlung verabschiedet, um durch umfangreiche Aufwertungsmaßnahmen die Attraktivität des Gebiets wiederherzustellen. Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte die Bedeutung dieses Vorhabens für die Zukunft des Stadtteils.
Die Arbeiten begannen bereits am 17. Juni 2023 mit der Sanierung von 38 Wohngebäuden in Salzgitter-Bad. Die Immobilien an der Rheinstraße und der Engeroder Straße umfassen 146 Wohnungen. Die Stadt hatte sie 2021 erworben – unterstützt durch 4,7 Millionen Euro an Landesfördermitteln für den Strukturwandel.
Salzgitter übernimmt sowohl die Finanzierung als auch die Steuerung der Sanierung. Geplant sind Fassadensanierungen, Innenmodernisierungen in Teilen der Gebäude sowie die Schaffung barrierefreier Musterwohnungen bis Mitte 2028. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wovon 12,2 Millionen Euro durch Landes- und Bundesmittel gedeckt werden.
Das übergeordnete Projekt wird mit über 50 Millionen Euro an Strukturfördergeldern aus Niedersachsen unterstützt. Ziel ist es, nicht nur die Gebäude und Wohnungen aufzuwerten, sondern auch das Umfeld zu verbessern und nachhaltige Impulse für den gesamten Stadtteil zu setzen.
Die Sanierungsmaßnahmen sollen die Lebensqualität in der Ostsiedlung deutlich verbessern. Durch die Investitionen der Stadt und ihre aktive Rolle als Eigentümerin soll eine langfristige Aufwertung gelingen. Die Fertigstellung bis Mitte 2028 markiert einen wichtigen Schritt in der Revitalisierung des Gebiets.
